„Selbst aktiv werden“

18.10.2016 • Aktuelles, Kurznachrichten

Viele Besucher am zweiten Rosenheimer Selbsthilfetag

Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim – SekoRo des Diakonischen Werkes Rosenheim, veranstaltete kürzlich zum zweiten Mal einen Selbsthilfetag auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim, um die Bürgerinnen und Bürger über das vielfältige Selbsthilfeangebot in Stadt und Landkreis Rosenheim zu informieren. Die Schirmherrschaft hatten sowohl Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer als auch Landrat Wolfgang Berthaler übernommen. Von den 138 Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Rosenheim konnten die Besucher 30 persönlich kennenlernen und sich über ihr Angebot und ihre ehrenamtliche Arbeit informieren. Die Gruppen umfassen die Themenbereiche Abhängigkeit und Sucht, Behinderung, Gesundheit, psychische Gesundheit sowie Soziales und Sonstiges. In ihrem Grußwort für die Stadt und stellvertretend für den Landkreis betonte die Dritte Bürgermeisterin Dr. Beate Burkl die Bedeutung der Selbsthilfegruppen: „Selbst aktiv zu werden, sich selbst um Beistand zu kümmern, das wird hier als Schlüssel für wirkungsvolle Hilfe herausgestellt.“ Burkl betonte, dass sich viele „dank ihrer Selbsthilfegruppe wieder als ganze Menschen“ führen. In der Gruppe „werden sie nicht nur als Kranke gesehen, sondern in der Gesamtheit ihrer Person.“ Das stärke ihr Selbstbewusstsein und helfe, mit einer schwierigen Situation besser fertig zu werden.

Anschließend sprach Klaus Voss, Geschäftsstellenleiter der Sozialen Dienste des Diakonischen Werkes Rosenheim von den Anfängen der Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim – SekoRo, die Koordinations- und Informationsstelle für Selbsthilfe in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von verschiedenen Musik- und Tanzgruppen. Neben den Hornisten des Ignaz-Günther-Gymnasiums unter der Leitung von Johannes Kaltenbrunner, traten auch Kinder- und Jugendgruppen der Rosenheimer Tanzschule und Hermans Tanzpalast auf. Zum Schluss spielte die Band „Pang Gang“.

Trotz etwas Regen und kühler Temperaturen nutzten viele Passanten die Gelegenheit, sich über die Selbsthilfearbeit in der Region zu informieren und so kamen auch interessante Gespräche zu Stande. Es war eine gelungene Veranstaltung.

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