Die drei Rosenheimer Bürgermeister (von links) Gabriele Bauer, Anton Heindl und Beate Burkl schüttelten (fast) alle Hände der über tausend geladenen Gäste – Kaminkehrertochter Marie Lazarus half dabei gern mit. Fotos: (1) Sieberath, (23) Maier

Oft kopiert, nie erreicht – Rosenheim sind wir alle

29.01.2014 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Neujahrsempfang in Rosenheim – „Wir sind das Original“

Die drei Rosenheimer Bürgermeister hatten wieder alle Hände voll zu tun, schüttelten sie doch die Hände (beinahe) aller Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt. Für diesen Begrüßungsreigen standen die Gäste geduldig in langer Schlange quer durch die Empfangshalle im KU‘KO und wurden anschließend mit einem schönen Programm belohnt. Auf einen filmischen Rückblick auf das Jahr 2013 folgte eine motivierende Ansprache der Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, ein kurzweiliger Geschichtsabriss der vergangenen 150 Jahre Stadtgeschichte durch Django Asül und schließlich ein kulinarisch ansprechendes Buffet und reichlich Gelegenheit für gute Gespräche.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer erinnerte in ihrer kurzen Rede noch einmal an „die schweren Tage und Nächte im Frühjahr“, die das Hochwasser mit sich brachte. „Es war ein Jahr der Solidarität“, bekräftigte sie und begrüßte noch einmal ganz speziell die Helfer, die damals im Einsatz waren, die Geistlichen aller Rosenheimer Religionsgemeinschaften, die wichtigen Beistand geleistet hatten, Regierungspräsident Christof Hillebrand, der auf politischer Ebene für schnelle Unterstützung sorgte, und bedankte sich bei Landrat Josef Neiderhell, der sein Amt in diesem Jahr ablegen wird, für die „großartige Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis“.

Wir feiern heuer 150 Jahre Stadterhebung, weil wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen können, so die Oberbürgermeisterin. Wir wollen immer noch besser werden – Wir alle sind Rosenheim, so ihr Tenor.
Kabarettist Django Asül, der als Gastredner zu diesem besonderen Neujahrsempfang geladen war, bestätigte dies in seinen Worten: Rosenheim ist oft kopiert, aber nie erreicht.

In seinem humorvollen Blick auf 150 Jahre Stadtgeschichte fand Kabarettist Django Asül einige wunderbare Antworten auf langgestellte Fragen:

Warum beispielsweise schütteln die Bürgermeister beim Neujahrsempang so viele Hände? – Damit sie für den Rest des Jahres ihre Ruhe haben!

Warum heißt Rosenheim eigentlich Rosenheim? – Weil der Name Kolbermoor schon vergeben war!
Django Asül outete sich selbst auch als Rosenheimer, denn als er in das Gymnasium Deggendorf eintrat, war die Schulsekretärin die Mutter von der Schwester von Korbinian Hofer aus den Rosenheim Cops. Wenn das nicht logisch ist!?!

Eishockey in Rosenheim gehört für den Kabarettisten ebenfalls untrennbar zur Stadtgeschichte und er sieht, wie sich in der Entwicklung des Sportclubs ein großer Kreis schließt: Die Starbulls kommen nach 100 Jahren wieder zurück zu ihren Wurzeln, haben inzwischen wieder kein Geld und wenig Erfolg, daher schlägt er vor: Machen Sie aus dem Eisstadion doch ein Steakhouse, dann wird zumindest die Verbindung zu Marox wieder geschlossen …

Als „echter“ Rosenheimer ist Django Asül froh, dass Rosenheim inzwischen ein Markenname geworden ist. Bis vor Kurzem dachte man in Las Vegas ja noch, Rosenheim sei ein weißer Tiger, so Django Asül. Nun aber weiß jeder: Wo die Rosenheimer einmal loslegen, sind sie nicht mehr aufzuhalten (egal ob mit oder ohne Kettenkarussell).
 Petra Maier

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