• Es geht um ihre Zukunft: Schüler fordern nun eine vorausschauende Klimapolitik ein. Foto: i-stock

    „Jetzt sind wir dran“

    12.02.2019 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten, Stadt Rosenheim

    Fridays-for-Future-Bewegung nun auch in Rosenheim – Demo am Max-Josefs-Platz am Freitag, 15. Februar, um 14 Uhr

    Wenn Erwachsene nichts mehr tun wollen, wenn Politiker es nicht sehen wollen, wenn alles zu spät scheint – dann liegt es wohl an der Jugend, sich für ihre Zukunft einzusetzen. Da sind sich die Initiatoren einer neuen Umweltschutz-Bewegung in Rosenheim einig. So wie es Greta Thunberg, eine mutige 16-jährige Schwedin getan hat und nach wie vor tut, haben Menschen in Rosenheim am Freitag, 15. Februar, die Chance mit der Teilnahme an einer Klimawandel-Demonstration ein Zeichen für eine bessere Welt zu setzen.

    Seit Monaten schwänzt die junge Umweltschutzaktivistinjeden Freitag den Unterricht, um stattdessen gegen den Klimawandel zu protestieren. Viele taten es ihr nach. Doch ist es rechtlich umstritten, wie sich eine Schule dazu verhalten muss. Damit also eine gute Absicht keinen Verweis nach sich zieht, haben sich Elftklässler der Geografie-Kurse am Ignaz-Günther-Gymnasium mit ihren zwei Kursleitern zusammengetan. Innerhalb kürzester Zeit wurden eine Website designt, Socialmedia-Accounts erstellt und eine gesamte Demo mit Zustimmung des Ordungsamts und der Polizei organisiert. 20 Schulen im Umfeld sind dabei und bereit, Initiative zu zeigen. Gerechten wird mit bis zu 1000 Teilnehmern. „Fridays for Rosenheim“, inspiriert von „Fridays for Future“, ist ein nächster Schritt in Richtung Umweltbewusstsein.

    An diesem Freitag wollen die Initiatoren von „Fridays for Rosenheim“ primär Aufmerksamkeit. Die breite Öffentlichkeit soll erfahren, dass sie bereit sind, Veränderungen zu bewirken und für ihre Ziele einzustehen. „Jetzt sind wir dran“, so Mitbegründerin Johanna Schneider: „Zusammen können wir etwas ändern!“

    Scheinbar simple Dinge wie das Zudrehen des Wasserhahns während des Händewaschens oder der Einkauf von regionalen Produkten könnten den ökologischen Fußabdruck eines jeden Einzelnen verbessern. Geplant sind Reden der Initiatoren, in denen sie ihre geplanten Ziele und Forderungen erläutern. Es wird dargestellt, wie kleine Veränderungen im Konsumverhalten Großes in der Umwelt bewirken können. Auf dem Programm stehen neben musikalischen Einlagen auch Reden, etwa von Dr. Cecilia Scorza, promovierte Astronomin, und von Vertretern des Bundes Naturschutz und der Grünen Jugend. Seine Teilnahme hat ebenfalls der Physiker und Fernsehmoderator Harald Lesch zugesagt.

    Es gibt außerdem einen Demoschild-Wettbewerb, bei dem man einen 20 Euro-Gutschein für den Rosenheimer Bioladen „Nimm´s lose“ gewinnen kann. Nächste Demos mit Themen wie ungeheure Mengen an Plastikabfall oder günstigeren öffentlichen Nahverkehr sind in Planung.
    Seit August vergangen Jahres ist Greta übrigens auf den Straßen unterwegs, um zu demonstrieren. Mittlerweile ist es Schulstreik Woche Nummer 26.

    Sie hat bereits zehntausende Schüler in ganz Europa mit ihrem Engagement angesteckt und mit der Fridays-for-Rosenheim Kundgebung am Freitag, 15. Februar, ist die Bewegung nun auch in Rosenheim angekommen.

    Von 14 bis 16 Uhr am Max-Josefs-Platz kann jeder, egal ob Jung oder Alt, seinen Teil zu einer besseren Zukunft beitragen. Mehr Informationen zu der Demonstration, den Organisatoren und dem Hintergrund gibt es unter www.fridaysforrosenheim.de.       Nathalie Stenger

     

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  • Ja zur Vielfalt sagen (von links): Werner Pichlmeier, Michael Keneder (Stadt-Dezernent Jugend, Soziales, Schule, Kultur und Sport), Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Christian Hlatky, Silvio Gödickmeier (Geschäftsführer von Startklar Soziale Arbeit Oberbayern) und Dr. Helmut Klarner. Foto: Schlecker

    Rosenheim ist Vielfaltsgestalter

    12.02.2019 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

    Neues Bündnis will Zusammenhalt und Vielfalt fördern

    Rosenheim ist Vielfaltsgestalter: Mit Erfolg haben sich Bürgerstiftung Rosenheim, Soziale Stadt Rosenheim und „Starklar Soziale Arbeit Oberbayern“ beim Programm „Die Vielfaltsgestalter“ der Robert-Bosch-Stiftung beworben. Bundesweit werden damit über zwei Jahre hinweg sechs regionale Bündnisse mit je 50 000 Euro gefördert, die sich für mehr Zusammenhalt und Vielfalt in ihrer Stadt einsetzen.

    Die Robert-Bosch-Stiftung gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. Ihre gemeinnützige Arbeit zielt darauf ab, gesellschaftliche Probleme frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten. Dazu entwickelt sie eigene Projekte, wie aktuell „Die Vielfaltsgestalter“. Dieses soll den Aufbau von lokalen Vereinigungen von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur fördern, die Zusammenhalt und Vielfalt vor Ort gemeinsam konstruktiv gestalten wollen. 22 Bewerbungen gingen insgesamt dafür ein, sechs regionale Bündnisse wurden schließlich ausgewählt, darunter auch Rosenheim.

    „Wir sind wahnsinnig stolz, den Zuschlag bekommen zu haben“, sagte Christian Hlatky, Projektleiter der Gesellschaft „Starklar Soziale Arbeit Oberbayern“ bei einem Pressegespräch im Bürgerhaus Happing. Auch bei Dr. Helmut Klarner, Vorsitzender der Bürgerstiftung und Werner Pichlmeier, Leiter der Sozialen Stadt, ist die Freude groß.

    Die Rosenheimer Akteure sind sich sicher, dass sie den Zuschlag auch dem Motto zu verdanken haben, dass sie sich für ihr Engagement gegeben haben: „Heimat heute – Ja zur Vielfalt!“
    Es gibt bereits einige Ideen, was mit den 50 000 Euro geschehen soll. Geplant sind beispielsweise ein buntes Fest der Vielfalt und ein musikalisches Festival. Außerdem soll das Miteinander in Schulen und in Wohngebieten gefördert und in Firmen für mehr Vielfalt geworben werden.
    Um das neue Programm mit Leben zu füllen, machen sich Soziale Stadt, Bürgerstiftung und Starklar – Soziale Arbeit aber jetzt erst einmal auf
    die Suche nach möglichen Bündnispartnern. Interessenten können sich bei Christian Hlatky per E-Mail an hlatky@
    startklar-soziale-arbeit.de oder
    per Telefon 0 80 31/23 38 70 in Verbindung setzen.

    Am 21. März findet dann die Eröffnungsfeier im Bürgerhaus Happing statt. Neben einem Impulsvortrag stehen verschiedene Workshops zum Thema auf dem Programm.  wu

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  • Der erste Bauabschnitt in der Prinzregenten-/Samerstraße im Überblick.

    Jetzt ist Geduld angesagt!

    12.02.2019 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

    Startschuss für Großbaustelle in Rosenheim am Rosenmontag

    Es wird wieder eine – gelinde gesagt – herausfordernde Zeit für die Auto- und Busfahrer in der Rosenheimer Innenstadt: Für 2019 sind rund 24 Baumaßnahmen mit Eingriffen in den Straßenverkehr geplant, immerhin deutlich weniger als im vergangenen Jahr mit 34 Baustellen.
    Doch eine diese Maßnahmen hat es in sich: Am Rosenmontag, 4. März, wird die Baustelle Prinzregenten- und Samerstraße eingerichtet, die umfangreiche Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben wird. Den Beginn, so der stellvertretende Pressesprecher der Stadt Rosenheim, Christian Schwalm, habe man bewusst in die Faschingsferien gelegt. So hätten die Autofahrer die Möglichkeit, sich in einer verkehrsärmeren Zeit an die neue Situation anzupassen.

    Dringend notwendig machen die veralteten Kanal- und Wasserleitungen die Baumaßnahme. „Sie müssen nicht nur erneuert, sondern auch vergrößert werden, um etwaige Starkregen- und Hochwasserereignisse besser bewältigen zu können. Und das sollte man besser präventiv und geplant machen, als bei Wasserrohrbrüchen kurzfristig reagieren zu müssen“, erklärt Christian Schwalm.

    In diesem Zusammenhang würden dann gleichzeitig alle anderen Bereiche der kommunalen Versorgung, wie Fernwärme, Gasumlegung, Strom, Straßenbeleuchtung und Telekommunikation miterledigt. Die Zufahrt zum zentralen Parkhaus P4 Mitte in der Frühlingsstraße bleibt weiterhin möglich, allerdings nicht von der Prinzregentenstraße aus. Die Baumaßnahme insgesamt dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres und gliedert sich in mehrere Abschnitte: Bis Juni sind die Prinzregentenstraße zwischen der Einmündung Wittelsbacherstraße und Gillitzerstraße sowie die Samerstraße bis zur Herzog-Heinrich-Straße gesperrt. Zwischen Juni und August wird die Sperrung in der Samerstraße bis zur Riederstraße verlängert sowie ein Teilstück der Riederstraße in die Baumaßnahmen miteinbezogen. Ab August heißt es aufatmen: Zu diesem Zeitpunkt wird mit der Freigabe für den Verkehr auf der Prinzregentenstraße gerechnet, die Arbeiten in der Samer- und Riederstraße gehen bis Ende 2019 weiter.

    Die Stadt und die Stadtwerke informieren übrigens über diese Baustelle und alle anderen im Stadtgebiet jederzeit online mit dem Baustellenfinder unter www.swro.de oder www.rosenheim.de.

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  • CSU-Bus nach Passau

    12.02.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Die CSU-Geschäftsstelle organisiert auch in diesem Jahr einen kostenlosen Bus mit Sitzplatzreservierungen vor Ort zum politischen Aschermittwoch der CSU am 6. März in der Dreiländerhalle in Passau. Der Bus startet um 5.30 Uhr in Brannenburg und wird dann über die Loretowiese Rosenheim, die Tankstelle in Lengdorf bei Rott am Inn und Soyen nach Passau reisen. Die Rückfahrt ab Passau ist für 14.30 Uhr geplant. Anmelden kann man sich bis spätestens 28. Februar in der
    CSU-Geschäftsstelle unter Telefon 0 80 31/1 50 08 oder per
    E-Mail unter rosenheim@csu-bayern.de.

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  • Kleine Weltretterin

    12.02.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Unsere Mitarbeiterin Nathalie Stenger meint: „Greta Thunberg – Ein Vorbild für alle“

    Wenn man die Kommentare unter den Socialmedia-Beiträgen der jungen Greta Thunberg liest, muss man sich doch ab und an die Stirn fassen. Wie können manche Menschen immer noch glauben, dass der Klimawandel nicht real ist?

    Aber es gibt eine gute Nachricht: Die meisten Meldungen unter ihren Posts sind voller Zustimmung, Bewunderung und Ehrfurcht. Und das völlig zurecht: Die gerade einmal 16-jährige Schwedin ist der Öffentlichkeit gnadenlos ausgesetzt und sie lässt sich in ihrem Vorhaben trotzdem nicht beirren. Sie will die Welt verändern. Oder zumindest dafür sorgen, dass andere Leute, die dazu fähig sind, es tun.

    Ob sie ihre Reden jetzt ganz alleine oder mit Hilfe ihres Vaters verfasst, spielt doch eigentlich keine Rolle. Ob sie für ihr Auftreten Geld bekommt oder nicht; ob ihre Eltern mit ihrem Erfolg ein Buch besser verkaufen können. Das tut doch nichts zur Sache. Tatsache ist, sie macht etwas. Sie redet nicht nur und produziert heiße Luft, sondern steht für ihre Ideale ein. Wöchentlich geht sie auf die Straße in Schweden, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Dafür verpasst sie jeden Freitag den Unterricht. Und gerade das wird häufig kritisiert. Doch wozu in die Schule gehen und in Bildung investieren, wenn uns doch sowieso nur noch eine verpestete Welt und verschmutzte Meere bleiben? Wozu bereiten wir uns auf das Berufsleben vor und lernen, wenn die einzige Perspektive in der Zukunft eine menschenunwürdige ist?

    Sie hat es begriffen. Wir alle müssen unser Konsumverhalten ändern. Die CO2-Emissionen müssen verringert werden, damit die Erderwärmung, wie auf dem Pariser Klimagipfel festgelegt, auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann. Nachrichten über die steigende Anzahl an Naturkatastrophen aus aller Welt bestätigen das.

    Verhalten ändern
    Was besonders schlimm ist, dass Greta aufgrund ihres Asperger-Syndroms angefeindet wird. Als ob sie irgendetwas für diese Form von Autismus könnte. Sie selbst schreibt auf Facebook, dass diese Diagnose für sie ein Geschenk sei. Nur deshalb hätte sie sich dazu entschlossen, sich Ende des Sommers letzten Jahres alleine vor den schwedischen Reichstag zu setzen. Der Beginn einer Bewegung, die wirklich etwas Großartiges bewirken könnte. Eine Zukunft für uns.  Nathalie Stenger

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  • Warten hat ein Ende

    12.02.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Digitales Lesen in der Stadtbibliothek

    Internationale Tageszeitungen und Magazine kostenlos lesen ist ein neues digitales Angebot für Smartphones, Tablets und PC’s. Sharemagazines heißt der digitale Lesezirkel. Er bietet eine moderne Alternative zum herkömmlichen Zeitunglesen und kann in allen Räumen der Stadtbibliothek Rosenheim und auf dem Salzstadel kostenlos genutzt werden. Ein mobiles Endgerät hat inzwischen fast jeder dabei und mehr ist auch nicht erforderlich. Man lädt sich im App Store die App herunter und schaltet GPS ein, nutzt entweder sein eigenes Mobilfunknetz oder den kostenlosen WLAN-Zugang in der Bibliothek und bei schönem Wetter auf dem gesamten Salzstadel. Der große Vorteil: Es gibt keine Wartezeiten mehr im Lesecafé, weil gerade ein anderer Leser in der begehrten Zeitschrift blättert. Mit dem neuen digitalen Angebot ist die Lieblingszeitschrift nie vergriffen.

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  • Spaß und Spannung

    12.02.2019 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

    „Ein toller, spannender Film!“, darin waren sich die Besucher unserer exklusiven echo-Kinovorstellung am Wochenende einig. Unsere Wochenzeitung hatte 50 Kinder mit einer Begleitperson eingeladen, den brandneuen Animationsfilm „Drachenzähmen leicht gemacht 3“ anzuschauen. Sie hatten die Karten bei unserer großen Malaktion gewonnen, bei der uns unzählige wunderschöne, kreative Bilder erreicht haben. Für die reibungslose Kartenausgabe waren unsere Mitarbeiterin Kathrin Maier und ihre Tochter Annika zuständig. Sie freuen sich schon mit allen anderen auf die nächste echo-Kinoaktion.

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  • Buchtipp

    12.02.2019 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

    Tommi Kinnunen ist eigentlich Lehrer. Mit seinem ersten Buch stand er in Finnland viele Wochen auf der Bestsellerliste. Dieser spannende Roman umfasst drei Generationen einer Familie in Finnland über das gesamte 20. Jahrhundert. Die Handlung beginnt 1895 mit der Hebamme Maria. Sie lebt auf dem Land und zieht ihre Tochter Lahja alleine groß. Auch ihre Tochter ist wieder eine starke Frau. Sie arbeitet als Fotografin und hat eine uneheliche Tochter. Doch dann verlieben sich Onni und Lahja und zusammen bekommen sie nochmal zwei Kinder. Trotz des entbehrungsreichen Lebens und obwohl es viele Probleme gibt, bauen sie für die gesamte Familie ein Haus. Alle arbeiten nach dem Krieg sehr viel; gleichzeitig entfremden sie sich. Unter den Frauen – inzwischen ist noch die Schwiegertochter Kaarina hinzugekommen – herrscht Neid und Eifersucht. Die Gefühle erkalten zusehends und das Leben wird immer schwieriger.

    Tommi Kinnunen
    Wege, die sich kreuzen
    336 Seiten
    DVA Verlag
    ISBN: 978-3-421-04771-7

    Weitere Lesetipps gibt es unter https://stadtbibliothek. rosenheim.de/.

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  • Franziska Wanninger

    Kabarett-Geheimtipp

    12.02.2019 • Aktuelles, Kultur, Lk Rosenheim

    Franziska Wanninger steht am 21. Februar in Bad Aibling auf der Bühne

    Franziska Wanninger, gilt noch als ein Geheimtipp unter Freunden des Kabaretts. Aber wahrscheinlich nicht mehr lange. Das aktuelle Programm von Wanninger, „Furchtlos Glücklich“, wurde bei der Premiere in München von Presse und Publikum zurecht gefeiert.

    Mühelos gelingt es ihr, die Zuschauer mit wenigen Charakterstrichen, in andere Welten zu entführen; in diesem Fall in die Welt der Seminare mit der durchgeknallten Seminarleiterin Melissa, in der man lernt „furchtlos glücklich“ zu sein. Die Vollblutdarstellerin, die mühelos zwischen den Charakteren hin und her springt, sucht nach der großen Liebe und glaubt, diese bei ihrem Zahnarzt gefunden zu haben. Aber der ist nicht der Typ Mann, der „Ich liebe dich“ in ein Maisfeld mäht. Manchmal erinnert Wanniger an die junge Luise Kinseher, der sie in jeder Hinsicht das Wasser reichen kann, auch in der ihr eigenen Selbstironie bezüglich ihrer Figur: „Das weiß doch jeder, dass man von der ganzen Joggerei bloß Cellulite kriegt“. Sie gibt auch gerne gute Ratschläge, die das Leben erleichtern: „Wenn du glaubst dein Körper schrumpelt, fahr mal nach Bad Füssing, Kumpel“. Wanninger ist eine echte Rampensau im positiven Sinne, mit gewaltigem schauspielerischen Talent.

    Sie gastiert am 21. Februar, 20 Uhr, im Aiblinger Gymnasium. Es ist praktisch unmöglich, dieses Programm zu sehen, ohne seine Alltagssorgen komplett hinter sich zu lassen, es passiert automatisch. Ein weiterer Grund hinzugehen: Sämtliche Einnahmen kommen der regionalen Hilfsorganisation „protegoon“ zugute und somit bedürftigen Kindern, Familien und Senioren im Landkreis. Tickets sind erhältlich im Haus der Impulse, Lindenstraße 10, Bad Aibling, Telefon 0 80 61/93 96 90.

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  • „Der todte Fagott“

    12.02.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Unter dem Motto „Der todte Fagott“ geben die Deep Double Reed Players, Tanja Schelter und Hans-Peter Vogel (Fagott), zusammen mit Judith Trifellner (Klavier und Orchesterleitung) ein Benefizkonzert zugunsten der Kirchenmusik in Bad Endorf rund um das Fagott und seine Sololiteratur.

    Auf dem Programm stehen drei äußerst selten aufgeführte Stücke der Klassik und Romantik in unterschiedlicher kammermusikalischer Besetzung. Zu Beginn erklingt das Quartett in F-Dur von J.Chr. Vogel mit Fagott und Streichtrio mit Luna Lidl (Violine), Emma Williams (Bratsche) und Regina Williams (Cello). Martin Hörberg (Bass) singt Lieder der Romantik von Franz Schubert. Ein besonderer Programmpunkt ist die romantische Ballade „Der todte Fagott“ von C. Kreutzer für Fagott, Bariton und Klavier. Abschließend wird die Sinfonie Concertante für zwei Fagotte und Orchester von August Ritter gespielt. Das Kammerkonzert am 17. Februar beginnt um 17 Uhr im Pfarrsaal St. Jakobus Bad Endorf.
    Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Platz-
    reservierung erwünscht unter DDRPS@t-online.de oder 0 80 53/7 99 79 62.

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