• Hebammenmangel angekommen

    27.06.2017 • Aktuelles, Nachrichten

    „Ab 15. August wird der geburtshilfliche Bereich am Standort Bad Aibling geschlossen. Wir bedauern das außerordentlich und da spreche ich für alle Beteiligten“, erklärte Dr. Guido Pfeiffer, Ärztlicher Leiter der RoMed Klinik Bad Aibling.

    Die geburtshilfliche Abteilung in Bad Aibling verzeichnete in den vergangenen Jahren einen kontinuierlichen Anstieg der Geburtenzahlen, die sich auf über 600 Neugeborene jährlich einpendelten.
    Große Sorgen bereitete der Klinikleitung allerdings schon seit geraumer Zeit die personelle Situation. Nach langer Suche konnte ein dritter Gynäkologe als Belegarzt gewonnen werden. Bei den Hebammen glückte das leider nicht – trotz regelmäßiger Stellenausschreibungen und intensiver Suche nach Freiberuflichen. Aufgrund der allgemeinen Rahmenbedingungen ist es für freiberufliche Hebammen und Entbindungspfleger immer unattraktiver geworden, sich in der Geburtshilfe zu engagieren. Ein Grund dafür sind die nach wie vor extrem hohen Versicherungsprämien.
    Die angespannte Personalsituation führt zunehmend zu Engpässen bei den zu organisierenden Diensten. Aktuell liegen der Klinikleitung Schreiben von fast allen Hebammen vor, wonach sie um die Aufhebung ihrer Verträge bitten. Ab dem 15. August 2017 können die zu leistenden Dienste nicht mehr sicher gewährleistet werden, daher sieht sich die Geschäftsführung der RoMed Kliniken nunmehr dazu veranlasst, die Geburtshilfe an der RoMed Klinik Bad Aibling zu diesem Zeitpunkt einzustellen.

    Dr. Wolfgang Vorhoff, Gynäkologe und Belegarzt an der RoMed Klinik Bad Aibling, berichtet: „Es ist bedauerlich, dass wir eine wohnortnahe Geburtshilfe nicht mehr anbieten können. Wenn sich kurzfristig Hebammen noch bewerben sollten, sind mein Kollege Dr. Armin Zettl und ich gerne bereit, die Geburtshilfe weiterzuführen. Sicher ist zumindest, dass wir auf alle Fälle gynäkologische Eingriffe weiterhin in der RoMed Klinik Bad Aibling vornehmen. Es ist schade, dass die vielen Appelle, die bundesweiten Rahmenbedingungen für die Geburtshilfe zu verbessern, offensichtlich nicht gewirkt haben.“
    Simone Donhauser, Sprecherin der Beleghebammen an der RoMed Klinik Bad Aibling, berichtet: „Es ist schon sehr bewegend, Schwangere bei der Entbindung zu begleiten und zu unterstützen. Nur: Wir Hebammen sind immer weniger geworden. Einige sind weggezogen, andere haben selbst erst Nachwuchs bekommen und arbeiten nicht mehr in dem Umfang wie bisher.

    Der bundesweite Hebammenmangel ist leider auch bei uns angekommen. Weiter steigende Haftpflichtprämien bei Ärzten und Hebammen machen die Suche für Belegabteilungen nicht einfacher. Trotz intensiver Suche in den letzten Jahren konnten wir leider nicht genügend neue Hebammen finden. Wir selbst können dauerhaft nicht noch mehr Dienste abdecken und so bleibt für uns nur noch der letzte Ausweg: Die geburtshilfliche Tätigkeit aufzukündigen.“
    Von Seiten der RoMed Geschäftsführung steht die Anfrage an die Hebammen sowie an die Belegärzte, im RoMed Klinikverbund an anderen Standorten weiterhin tätig sein zu können. Gynäkologische Krankheitsbilder werden weiterhin von Belegärzten in der RoMed Klinik Bad Aibling ambulant und stationär behandelt.
    Peter Lenz, Geschäftsführer der RoMed Kliniken: „Wir haben sehr intensiv versucht unseren Beitrag zu leisten und mitzuhelfen, die personelle Problematik der Hebammen zu lösen. Natürlich ist es jetzt sehr schade, dass wir diesen Schnitt machen müssen – die Sicherheit von Mutter und Kind hat jedoch höchste Priorität. Wir bedanken uns bei unseren Beleghebammen und Belegärzten für die langjährige sehr erfolgreiche Tätigkeit in der Geburtshilfe zum Wohle der Familien. Es ist und war nicht einfach, mit einer vergleichsweise niedrigen Anzahl von Beleghebammen und Belegärzten, eine doch so qualitativ hochwertige und leistungsstarke Geburtshilfe aufrechtzuerhalten. Von daher war es für uns zwar auch sehr bedauerlich, aber doch selbstverständlich, dem Wunsch der Beleghebammen nach einer doch sehr kurzfristigen Vertragsauflösung nachzukommen.“
    Natürlich können Schwangere in den geburtshilflichen Abteilungen der RoMed Kliniken Rosenheim und Wasserburg, die bestens ausgestattet sind, versorgt werden und sind dort herzlich willkommen. Das RoMed Klinikum Rosenheim ist zudem als Perinatalzentrum, Level 1, zertifiziert. Foto: istock

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  • Tolle Tüten gebastelt

    27.06.2017 • Aktuelles, Nachrichten

    Auch das echo war beim Rosenheimer Stadtfest dabei

     

    Auch unsere Wochenzeitung war beim Rosenheimer Stadtfest am letzten Wochenende präsent. Beim Aktionstag „Papierfinder“ der Stadtbibliothek Rosenheim beteiligte sich das echo mit einem Stand, an dem Tüten aus Zeitungspapier und alten Kalenderblättern gebastelt wurden. Das Team, die begeisterten Kinder und die Sonne strahlten an diesem Tag um die Wette. Übrigens: Auch beim Familientag im Rahmen des Sommerfestivals ist das echo wieder unterwegs, dann mit dem beliebten Dosenwurfstand.

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  • Letztes Repair-Café vor den Ferien

    27.06.2017 • Aktuelles, Nachrichten

    Das Repair-Café Rosenheim ist wieder geöffnet am Donnerstag, 6. Juli, von 17 Uhr bis 19.30 im Bürgerhaus „Miteinander“ in der Lessingstraße 77. Seit der Gründung des Repair-Cafés im Januar 2015 sind nun schon zweieinhalb Jahre vergangen und der Zuspruch ist weiterhin ungebrochen.
    Besonders im elektrischen Bereich kommt Mögliches und Unmögliches auf die ehrenamtlichen Helfer zu.
    Die Erfolgsquote liegt bei über 50 Prozent. Tatsächlich können viele „Patienten“ nach der erfolgreichen Behandlung sehr zur Freude ihrer Besitzer wieder als „geheilt“ entlassen werden.
    Vielen Besuchern wird aber auch dadurch geholfen, wenn die Diagnose ergibt, dass eine Reparatur keinen Erfolg mehr hat. Damit bekommen sie die Gewissheit, dass die Gerätschaft tatsächlich ausgedient hat und sie sich ruhigen Gewissens davon trennen können.
    Weiterhin sind im Programm kaputte Bücher, Kleidungstücke, Fahrräder, Kleinmöbel, Spielzeug und andere Dinge. Außerdem wird auch bei Problemen mit Computern, Smartphons und Laptops gerne beraten.
    Die Wartezeit können die Besucher in der gemütlichen Plauderecke bei Kaffee und Kuchen gut überbrücken. Außerdem besteht die Möglichkeit, Blutdruck und Puls von einer Krankenschwester messen lassen.
    Wegen der Ferien entfällt im August das Repair-Café, es geht wieder weiter am 7. September.

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  • Verkehrsregelungen in der Festwoche

    27.06.2017 • Aktuelles, Nachrichten

    Am 29. Juni startet Fest in Happing

     

    Es gibt gute Nachrichten aus Happing: Das Festzelt steht! Zahlreiche Happinger haben zusammengeholfen, um das 1000 Personen fassende Festzelt sowie das Bar- und das Küchenzelt zu errichten, Parkplätze abzustecken und Verkehrszeichen aufzustellen. Jetzt beginnt die heiße Phase der restlichen Vorbereitungen mit dem Ziel, dass pünktlich zum Bieranstich alles fertig ist.
    Während der Happinger Festwoche von Donnerstag, 29. Juni bis Montag, 3. Juli, treten einige verkehrsrechtliche Anordnungen, wie Einbahnregelungen, Straßensperrungen und Halteverbote, in Kraft.
    Im gesamten Zeitraum der Festwoche wird die Heilig-Blut-Straße aus Richtung Innaustraße bis zum Kirchenweg zur Einbahnstraße. Ebenso der Thomas-Mayer-Weg aus Richtung Heilig-Blut-Straße bis zur Happinger Straße.
    Beidseitige Halteverbote gelten während der Festwoche auf der gesamten Strecke der Heilig-Blut-Straße und des Thomas-Mayer-Wegs. Auch das Parken im Kirchenweg ist während der Festwoche ab Einmündung Heilig-Blut-Straße Richtung B15 untersagt.
    Während des Kirchen- und des Festzugs am Sonntag, 2. Juli gelten besondere Halteverbotsregelungen.
    Der Kirchenzug startet um 9.30 Uhr vom Festgelände an der Heilig-Blut-Straße und geht durch den Thomas-Mayer-Weg, die Happinger Straße, die Innaustraße und die Kirchhofstraße bis zum Dorfplatz.
    Nach dem Gottesdienst gegen 11.15 Uhr führt der Festzug durch die Innaustraße bis zu den Bahnschranken, zurück durch die Innaustraße, in die Heilig-Blut-Straße bis zum Festzelt.
    Am Festsonntag von 6 bis 13 Uhr gilt ein absolutes Halteverbot auf beiden Seiten folgender Straßen: Happinger Straße von der Einmündung Thomas-Mayer-Weg bis zur Einmündung Innaustraße, Innaustraße ab der Abzweigung Seestraße bis zur Bahnlinie, Kirchhofstraße sowie auf dem gesamten Dorfplatz.
    Der Parkplatz für Besucher der Happinger Festwoche befindet sich direkt neben dem Festzelt an der Heilig-Blut-Straße auf Höhe der Abzweigung zum Thomas-Mayer-Weg. Die Zufahrt erfolgt ausschließlich von der Innaustraße über die Heilig-Blut-Straße. Die Abfahrt erfolgt dann durch die Heilig-Blut-Straße Richtung Kirchenweg.

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  • „Musik am Salinplatz“

    27.06.2017 • Kultur

    Im Rahmen der Reihe „Musik am Salinplatz“ spielt am Samstag, 1. Juli, ab 11 Uhr die Formation „Swing it up“. Sie hat sich vor allem dem Jazz und Swing von Duke Ellington und Count Basie verschrieben, macht aber auch gerne einen musikalischen Ausflug in die Welt des Samba und Bossa Nova. Die vielseitige Sängerin wird dabei perfekt ergänzt von swingenden Bläsersätzen und erfrischenden Soli und befördert das Publikum in Windeseile auf die „Sunny side oft the street. Die Serie Musik am Salinplatz wird bereits seit 2009 von der IG Salinplatz und der MusikInitiative Rosenheim gemeinsam organisiert. Der Eintritt ist frei.

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  • Kirchenmusikalisches Festwochenende

    27.06.2017 • Aktuelles, Kultur

    Verein „Freunde und Förderer der Kirchenmusik St. Hedwig“ feiert zehnjähriges Bestehen

     

    Feste gibt es derzeit so einige zu feiern in der Rosenheimer Pfarrei St. Hedwig. Allem voran erhält am Sonntag, den 2. Juli, das neu erbaute Pfarrheim der Gemeinde seinen kirchlichen Segen und wird damit offiziell seiner Bestimmung übergeben. Nur eine Woche später, vom 7. bis 9. Juli, feiert dann der Verein „Freunde und Förderer der Kirchenmusik St. Hedwig“ sein zehnjähriges Bestehen im Rahmen eines Festwochenendes, zu dem die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen ist.

    Den beschwingten Einstieg bietet eine geistliche Abendmusik am Freitag, den 7. Juli, um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Hedwig. Dabei steht die „Kleine Latin-Messe“ des Dresdner Kirchenmusikers und Komponisten Martin Simon Müller im Zentrum. Dieser, Jahrgang 1973 und schwerpunktmäßig der Popularmusik verpflichtet, versteht es in besagtem Werk, deutschsprachige Texte des liturgischen Ordinariums mit lateinamerikanischen Rhythmen zu verbinden. So zeigt sich etwa das Kyrie in Form eines Mambo mit der ihm eigentümlichen Mischung aus kubanischen Rhythmen und Jazz-Elementen in der Tat als eine wirkliche Begrüßung des siegreichen Christus. Und das vermutlich kreolischen Ursprungs entstammende Substantiv „Mambo“ bedeutet ja an sich „religiöses Gespräch“ oder „heilige Handlung“. Passend ergänzt wird diese Messvertonung durch Gesänge afrikanischer Herkunft sowie Werke des postmodernen britischen Komponisten John Rutter, dessen Tonsprache wohl in der traditionellen Kadenzharmonik verwurzelt ist, jedoch durch vielschichtige Klänge und Rhythmen wie Zitate aus vergangenen Jahrhunderten eine besondere suggestive Kraft erfährt. Es musizieren die Chorgemeinschaft St. Hedwig – Hl. Familie unter der Leitung von Kirchenmusiker Herbert Weß sowie die Kinder-Singgruppe unter der Leitung von Christiane Bettger, unterstützt durch eine Rhythmusgruppe, bestehend aus Schülern der Musikschule Rosenheim. Abgerundet wird das Programm durch Gospels und Spirituals, dargeboten vom bekannten und hochgeschätzten Rosenheimer Tenor Herbert Gruber. Der Eintritt ist frei, doch sind freiwillige Spenden zugunsten besagten Fördervereins gerne gesehen.
    Kontrastierend dazu ist der folgende Abend der Orgelmusik gewidmet. Im Rahmen der Reihe „Hedwiger TastaTouren“ spielt Kirchenmusiker Herbert Weß am Samstag, den 8. Juli, um 19 Uhr auf der Speth-Orgel von 1961 ein breit gefächertes Programm von der Barockzeit bis zur Gegenwart, dem sich das Instrument, im Geiste der Orgelbewegung neobarock konzipiert, durchweg nicht verschließt. So kommen Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach und Hermann Schroeder zur Aufführung, aber auch wieder Opera heimatvertriebener Komponisten, welche neben Tonkünstlern aus dem böhmischen und schlesischen Raum in St. Hedwig als einer ursprünglichen „Vertriebenen“-Pfarrei ja einen besonderen Schwerpunkt genießen, wie zum Beispiel Gerhard Strecke oder der in Brannenburg lebende Roland Leistner-Mayer. Auch zu dieser Veranstaltung ist wieder freier Eintritt, doch freuen sich Organist und Förderverein wie immer über freiwillige Zuwendungen.
    Den Abschluss dieses musikalischen Triduums bildet dann der Festgottesdienst am Sonntag, den 9. Juli, um 10 Uhr, ebenfalls in St. Hedwig. Chorgemeinschaft St. Hedwig – Hl. Familie musizieren unter der Leitung von Herbert Weß die „Missa in C“ KV 220 von Wolfgang Amadeus Mozart, besser bekannt als „Spatzen-Messe“. Solisten sind Juliane Gredmaier (Sopran), Ursula Bommer (Alt), Herbert Gruber (Tenor) sowie Matthias Bein (Bass). An der Orgel spielt Christiane Bettger. Nach dem Gottesdienst findet auf dem Kirchplatz das „Café Kirche“ statt, und auch hier geht der Erlös wieder an die Kirchenmusik.

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  • Auf den Spuren von Martin Luther

    27.06.2017 • Kurznachrichten

    Das Evangelische Bildungswerk bietet in Zusammenarbeit mit Kroiss Busreisen eine besondere Bildungsreise an. Vom 4. bis zum 7. Oktober begleiten Pfarrerin Renate Hübner-Löffler und Pfarrer Thomas Löffler die Teilnehmer auf den Spuren von Martin Luther nach Coburg mit Besuch der Wartburg. Eisenach, Eisleben und Erfurt sind weitere Ziele.
    Die Anmeldung und nähere Informationen gibt es direkt bei Kroiss Busreisen, Stollstraße 1, Rosenheim, unter der Telefonnummer 0 80 31/ 3 56 50, oder per E-Mail an busreisen@kroiss-bus.de.

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  • Blutspende- Termine

    27.06.2017 • Kurznachrichten

    Die aktuellen Termine des Blutspendedienstes des BRK in der Region Rosenheim sind am Montag, 10. Juli, von 16 bis 20 Uhr in der Volksschule Oberaudorf, am Freitag, 21. Juli, von 16 bis 20 Uhr im BRK-Haus in Prien sowie am Donnerstag, 27. Juli, von 15 bis 20 Uhr in den Chiemgau-Thermen ind Bad Endorf. Weitere Informationen gibt es unter www.blutspendedienst. com/termine.

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  • Kleinanzeigen online

    27.06.2017 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Für alle unsere Kleinanzeigenkunden, die ihre Anzeige per E-Mail aufgeben, gibt es ein Zusatzangebot: Sie können Ihr Inserat zusätzlich zur Veröffentlichung in unserer gedruckten Ausgabe auch kostenlos auf unserer Website veröffentlichen. Dazu klicken Sie bei der Eingabemaske unter www.echo-rosenheim.de/inserieren/einfach „ONLINE ANZEIGE kostenlos“ an.

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  • Ehrenamtliche Dolmetscher gesucht

    27.06.2017 • Aktuelles, Nachrichten

    Für Menschen, die aus einem anderen Land kommen und die deutsche Sprache noch nicht beherrschen, ist es häufig schwierig, das Leben in Deutschland zu organisieren. In diesen Fällen bietet das Dolmetschernetz Hilfestellung. Ehrenamtliche Muttersprachler begleiten zu Behörden, übersetzen bei Elterngesprächen in der Schule, sind in verschiedenen Beratungsstellen bei der Verständigung behilflich und vieles mehr.
    Das kostenfreie Angebot wird stark nachgefragt. Zielgruppe sind vor allem Menschen, die über wenig Geld verfügen und keinen amtlichen Dolmetscher brauchen.
    Seit sieben Jahren existiert das Dolmetschernetz und momentan sind rund 30 Dolmetscher aktiv. Doch aufgrund der starken Nachfrage braucht das Dolmetschernetz dringend Verstärkung und sucht neue Ehrenamtliche Muttersprachler besonders für die Sprachen: Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Französisch, Griechisch, Kurdisch, Persisch (Dari und Farsi), Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Serbokroatisch, Somali, Tigrinja, Türkisch und Thai.
    Die Koordinatorin des Dolmetschernetzes Giulia Giardina ist überzeugt: „Mit unserem Service unterstützen wir viele Menschen in Notsituationen, die sich aufgrund von Sprachproblemen nicht alleine helfen könnten.“
    Weitere Infos gibt es beim Diakonischen Werk Rosenheim, Telefonnummer 0 152/ 03 22 50 05 oder im Internet unter dolmetschernetz@sd-obb.de
    Für die neuen Mitglieder bietet die Diakonie am 30. Juni und 1. Juli den ersten Teil einer Schulung zum Sprachmittler an, der zweite Teil wird am 10. November und 11. November stattfinden. Außerdem finden regelmäßige Austauschtreffen satt, in denen die Arbeit besprochen wird. Dabei kommt auch der Spaß mit Sommerfest und Jahresabschlussfeier nicht zu kurz.

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