„Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit“

08.10.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

Kathrein-Gruppe gibt Unternehmensteil an Ericsson-Konzern ab

Der Kommunikationstechnik-Spezialist Kathrein hat den Verkauf seines Mobilfunkantennen- und Filtergeschäft an den schwedischen Telekommunikationsausrüster Ericsson abgeschlossen. Die verbleibenden Töchter firmieren nach ihrer Verselbstständigung als Kathrein Solutions GmbH, Kathrein Sachsen GmbH, Kathrein Digital Systems GmbH und Kathrein Broadcast GmbH.

Nach der Ankündigung des Verkaufs des Mobilfunkantennen- und Filtergeschäfts von der Kathrein SE an Ericsson vom 25. Februar, wurde der Verkauf mit dem Durchlaufen aller behördlichen Genehmigungsverfahren zum 30. September offiziell abgeschlossen. Ericsson erweitert damit sein Funksystemportfolio um eine breite Palette fortschrittlicher Antennenlösungen. Knapp 3500 Mitarbeiter weltweit gehen zu Ericsson über.
„Wir freuen uns sehr über den Abschluss des Verkaufs, der die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit dieses bedeutenden Bereichs sichert“, sagt Hans-Joachim Ziems, der seit Ende 2017 die Restrukturierung der Kathrein-Gruppe verantwortet. Er wird jetzt in den Aufsichtsrat der Kathrein SE wechseln.
Die Bereiche Kathrein Solutions, Kathrein Sachsen, Kathrein Digital Systems und Kathrein Broadcast firmieren seit diesem Jahr als eigenständige Unternehmen. Die Kathrein Solutions GmbH, ein Spezialist für RFID und IoT Lösungen mit Sitz in München, Ismaning und Stephanskirchen wird von Thomas Brunner und Daniel Schkalda geführt. Die Kathrein Sachsen GmbH, fokussiert auf Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen rund um die Hochfrequenztechnik mit Sitz in Mühlau, verbleibt unter der Führung von Daniel Schkalda.

Die Kathrein Digital Systems GmbH, Marktführer für den digitalen Empfang von Satellit, Terrestrik, Kabel oder IP und deren Signalverteilung in Gebäuden und Caravans verbleibt unter der Leitung von Michael Auer und Uwe Thumm am Standort Rosenheim.
Auch die Kathrein Broadcast GmbH, ein Spezialist für Rundfunk-Sendesysteme geleitet von Georg Hollmann und Jörg Lippert, bleibt in der Region.

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