Zahl der Hilfeempfänger in Rosenheim rückläufig

14.10.2014 • Aktuelles, Kurznachrichten

Starker Arbeitsmarkt kann Beitrag zur Integration von Zuwanderern leisten

Weniger Empfänger von Sozialleistungen, dafür insgesamt höhere Transfers: Auf diesen Nenner lassen sich die Zahlen des neuesten Sozialreports der Stadt Rosenheim zum Datenstand Juni 2013 bringen. Erhielten zur Jahresmitte 2012 noch 6692 Einwohner der Stadt Sozialleistungen, waren es ein Jahr später nur noch 6358 Personen oder 10,5 Prozent der Bevölkerung. Im Vorjahresvergleich hat die Zahl der Leistungsempfänger im Stadtgebiet damit um 5,0 Prozent abgenommen.

Gestiegen sind allerdings die ausgeschütteten Brutto-Transferleistungen: Wurden 2012 noch 12,5 Mio. EUR an die Hilfeempfänger ausgereicht, stieg dieser Betrag ein Jahr später um 2,5 Prozent auf 12,8 Mio. EUR an. Der Netto-Aufwand der Stadt für Transferleistungen erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 3,26 Mio. EUR um 3,1 Prozent auf 3,36 Mio. EUR. „Erfreulich ist vor allem der Rückgang bei der Zahl der Hilfeempfänger. Das zeigt, dass die gute wirtschaftliche Situation in der Region auch dazu beiträgt, die soziale Lage benachteiligter Menschen zu verbessern“, zeigte sich Sozialdezernent Michael Keneder mit der aktuellen Entwicklungstendenz zufrieden.

Ein eigenes Kapitel widmet der Sozialreport der Zuwanderung bulgarischer und rumänischer Staatsbürger. Noch vor Gewährung der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU zum Jahresbeginn 2014 stieg die Einwohnerzahl Rosenheims aus diesen beiden EU-Staaten bereits deutlich von 811 (Juli 2012) auf 1218 Personen (Februar 2014) an. Das entspricht einem Zuwachs von 407 Personen bzw. 50,2 Prozent. Insgesamt nahm die Zahl ausländischer Einwohner in Rosenheim in diesem Zeitraum von 9878 Personen um 872 bzw. 8,8 Prozent auf 10 750 Personen zu. Im gleichen Zeitraum verringerte sich die Anzahl der deutschen Mitbürger in Rosenheim von 50 242 Personen um 129 bzw. 0,3 Prozent auf 50 113 Personen. Der Ausländeranteil an der Rosenheimer Gesamtbevölkerung erhöhte sich im genannten Zeitraum von 16,4 Prozent auf 17,7 Prozent.

Rund 28 Prozent der bulgarischen und rumänischen Einwohner Rosenheims sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 5,1 Prozent sind arbeitslos gemeldet. 12,2 Prozent beziehen Transferleistungen.

Related Posts

Comments are closed.

« »

https://www.caviarbase.com http://www.simondeli.com http://www.weeklyleak.com replica handbags replica handbags hermes replica replica bags replica handbags replica hermes https://www.9replicabag.com replica bags replica handbags http://nwaedd.org replica hermes hermes replica iphone cases cheap jewelry wholesale jewelry sex toys cheap sex toys human hair wigs cheap nfl jerseys cheap jerseys http://www.kahnawake.com canada goose outlet hermes replica replica hermes http://www.gretel-killeen.com http://www.replicaaa.com replica handbags