Viele Tiere warten auf Ihre Hilfe. Foto: i-stock

Wunschzettel aus dem Rosenheimer Tierheim:

18.11.2014 • Aktuelles, Lk Rosenheim, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Finanzielle Sicherheit für weitere Planung dringend nötig

Das Rosenheimer Tierheim steht anderthalb Jahre, nachdem Andrea Thomas den Vorsitz im Tierschutzverein Rosenheim e.V. übernommen hat, zwar schon wesentlich gefestigter dar als noch vor Beginn ihrer Amtszeit, aber noch immer hungert sich der Verein von Monat zu Monat, um den Heim- und Fundtieren eine gute Unterkunft zu bieten. Die finanziellen Mittel reichen immer nur für die nächsten acht Wochen, die Vorsitzende ist deshalb ständig in Sorge, bald nicht mehr zahlungsfähig zu sein. Dazu kommt der marode Zustand des Tierheims, das dringend ausbau- und sanierungsbedürftig ist. Grund genug, zu Weihnachten einen Wunschzettel zu schreiben, auf dem vor allem PLANUNGSSICHERHEIT steht.

Stadt und Landkreis Rosenheim wissen von der schwierigen Lage im Tierheim. Jahrelang hat man sich um ein Grundstück für ein neues Gebäude bemüht – allerdings vergeblich. Kürzlich hat der Rosenheimer Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschuss einstimmig einen Vorbescheid befürwortet, der einen Neubau am alten Platz vorsieht. Doch wie und wann, das steht weiter in den Sternen.

Ein Tierheimneubau ließe sich vom Tierschutzverein nur mit Unterstützung vieler Spender und der Kommunen im Landkreis stemmen.

Neben der bereits eingeführten Fundtierpauschale könne nur eine dauerhafte Einwohnerpauschale zusätzlich zu den Spenden die finanzielle Situation stabilisieren. In anderen Städten und Landkreisen habe sich dieses System mit Abgaben zwischen 20 Cent und einem Euro bereits bewährt. Ganz ohne Sponsoren für den Neubau komme man aber wahrscheinlich trotzdem nicht aus, so Thomas.

Rosenheims Oberbürgermeisterin Bauer sieht alle in der Pflicht: Der Tierschutzverein übernimmt eine kommunale Aufgabe, betont sie, nämlich die Aufnahme von Tieren, die auf der Straße gefunden werden oder aus verschiedenen Gründen von ihren Besitzern nicht mehr in Obhut genommen werden können. „Eine Pleite des Tierheims wollen wir unter keinen Umständen haben“, so die Auskunft der Stadt.

Andrea Thomas ist sich sicher: Ohne die Unterstützung der zahllosen, ehrenamtlichen Helfer wäre das Tierheim in Kolbermoor im wahrsten Sinne des Wortes schon lange „vor die Hunde (gegangen)“.

Diese Dienstleistung, befürchtet Andrea Thomas, könnte im schlimmsten Fall bald nicht mehr zu leisten sein: „Das Hundehaus steht kurz vor dem Auseinanderfallen“, bedauert sie. Im schlimmsten Fall könne das Tierheim von heute auf morgen nicht mehr in der Lage sein, weitere Tiere aufzunehmen. „Dann wären wir eine Art Gnadenhof; doch das ist wirklich der allerschlimmste Fall und zu Weihnachten werden ja manchmal Wünsche erfüllt, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte“, hofft Andrea Thomas weiter.

Adventsmarkt

Bei Glühwein, Kaffee und Kuchen besteht am Samstag, 22. November, die Möglichkeit, sich von 14 bis 19 Uhr vor Ort im Rosenheimer Tierheim, Am Gangsteig 54, Kolbermoor, zu informieren. Es gibt außerdem eine Tombola und einen Flohmarkt. Um 16 Uhr zeigen die Hunde vom Dogdance ihr Können.    Petra Maier

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