Der Aicher Park – zentrale Anlaufstelle für viele Kunden.

Wirtschaftsregion Rosenheim braucht eigenes Profil

23.10.2013 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Auf der Suche nach strategischen Standortfaktoren

Die Stadt Rosenheim müsse ihr eigenes Profil finden und darauf aufbauend, ihre speziellen Stärken entwickeln, so die Quintessenz aus einem kürzlich stattgefundenen „Runden Tisch“, zu dem Hans Schussmann, Sprecher der Interessengemeinschaft Aicherpark, zur Mitgliederversammlung eingeladen hatte. Im Mittelpunkt des Meinungsbildungsprozesses stand die Frage: Was beinhaltet der „Stadtentwicklungsplan 2015 – Rosenheim Stadt der Zukunft“ und wie positionieren sich Handel und Gewerbe im prosperierenden Wirtschaftsdreieck München – Salzburg – Innsbruck ?

Viele Fragen, auf die Antworten erwartet werden! – Ansprechpartner war erwartungsgemäß Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die von ihren Fachleuten – Thomas Bugl (Wirtschaftsdezernent), Christian Ehinger (Stadtmarketing), Robin Nolasco (Leiter Stadtentwicklung) – und Alexandra Nolasco (IHK Geschäftsführung) unterstützt, sich gern bereit erklärt hatte, den Mitgliedern der Interessengemeinschaft gemäß der Devise: „Wir sind zwar groß, aber doch noch klein genug, um zu wissen, dass in einem ungezwungenen Runden-Tisch-Gespräch in Form eines zielorientierten Meinungsaustauschs oder Brainstormings brauchbare Erkenntnisse gewonnen werden können“.
Bauer machte gleich eingangs bewusst, dass die Stadt allerdings nur Rahmenbedingen vorgeben könne, aber dass die Dynamik vom Markt bestimmt werde. Von Vorteil für den Raum Rosenheim seien dessen zentrale Lage und ein gewisser Wohlstand. Beide Faktoren müssten aber noch intensiver genutzt werden, um das teils noch nicht erschlossene „riesige Potential“ in der Innenstadt mit den Vorstellungen des „Aicherpark-Masterplanes“ zu verbinden. Und so wie die Innenstadt durch das persönliche Engagement der dortigen Geschäftsleute groß geworden sei, müssen auch die peripheren Einkaufs- und Geschäftszentren „Aufmerksamkeiten initiieren“, sprich: Kaufinteressenten anlocken, ohne unbedingt in klotzige „Event-Arenen“ zu investieren.

Fußläufige, mittelständische Geschäftszentren und periphere, großflächige Einkaufszentren dürfen sich nicht Konkurrenz machen, sondern sollten sich durch ein differenziertes Warenangebot durchaus auch strukturell ergänzen. Supermärkte mit einem ausgeprägten Vollsortiment und großzügigen Parkflächen, darüber sind sich die Fachleute einig, sind in engen Stadtzentren, was für Rosenheim zutrifft, nicht zu bevorzugen.

Sprecher Hans Schussmann machte bewusst, dass die Interessengemeinschaft Aicherpark im Sinne einer Symbiose durchaus Interesse zeige, dass auch die zentralen Punkte in der Innenstadt „belebt werden oder bleiben“. Es gelte aber auch, die zweite, regionale Ebene ins Visier zu nehmen, denn „die Konkurrenz in der näheren Umgebung – Kolbermoor, Kufstein, SUR, etc. – schlafen keinesfalls“.

Ausführlich ließen sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft über die „Rosenheimer Perspektiven“ einschließlich aktueller Baumaßnahmen wie Bahnhofsgelände, Verkehrsführungen, Westtangente und deren hoffentlich baldige Anbindung an das Aicherparkgelände einschließlich der Verbreiterung der Oberaustraße, aber auch über den status quo des „Bahnhaltepunkt Aicherpark“, etc. informieren. Am Schluss resümierte Hans Schussmann: „Wir müssen unsere eigenen Anstrengungen verstärken und mit der Zeit gehen“. Wohl wahr, denn alle anwesenden Mitglieder der Interessengemeinschaft stimmten ihm vorbehaltlos zu.
Jürgen Engelhardt

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