Der Künstler Oliver Westerbarkey vor seinem Diorama „Entropa park“. Foto: Jacobi

Werden und Vergehen

06.03.2018 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Ausstellung „POSTMODER“ beim Kunstverein Rosenheim

In seiner Ausstellung „POSTMODER“ im Kunstverein Rosenheim setzt der Künstler Oliver Westerbarkey ganz neue Maßstäbe. Außergewöhnlich und fantastisch sind seine großformatigen Landschaftsdioramen, die wie monumentale Fotografien wirken, wenn man sie mit Abstand betrachtet.

In der Nähe stellt der überraschte und faszinierte Betrachter fest, dass der Künstler die Naturmaterialien Erde, Steine, Gräser, Blätter Wurzeln, Pflanzen und Blumen in Form sortiert und in verschiedenen Größen gesiebt hat. Teils wurden sie getrocknet oder in transparente Acryldispersion eingelegt, was ihnen eine gummiartige Haltbarkeit verlieh. Der starke räumliche Eindruck entstand, da die Naturmaterialien noch mit Acrylfarbe bemalt wurden. Weder völlige Natur, noch völlige Künstlichkeit zeigen diese virtuos arrangiert Zierbeete, Brach- oder Parklandschaften. Westerbarkeys Dioramen sind nicht eindeutig einer klassischen Kunstgattung zuzuordnen. Sie leben vom plastischen Material, weisen malerische Elemente auf, sind Collagen und unendlich feine Bildhauerei“ sagte die Kunstphilosophin Claudia Fischer in ihrer Einführung zur Ausstellung und weiter: „ „POSTMODER, das sind trickreiche und gleichzeitig liebevolle Schaustücke postmoderner Erschütterungen“. Vom „Werden und Vergehen“, sprach Elisabeth Mehrl, die Vorsitzende des Kunstvereins bei der Begrüßung der Besucher und zeigte sich angetan von diesem Wunder an botanischer Genauigkeit.

Oliver Westerbarkey wurde 1969 in Konstanz geboren, studierte nach einer Bildhauerlehre an der Akademie der Bildenden Künste in München und war Meisterschüler von Prof. Norbert Prangenberg. Der Künstler lebt und arbeitet in München.

Die Ausstellung POSTMODER im Kunstverein Rosenheim ist bis zum 8. April zu sehen. Die Öffnungszeiten sind: Donnerstag bis Samstag von 14 bis 17.30 Uhr, Sonntag von 11 bis 17.30 Uhr. Am Freitag, 16. März, findet um 19 Uhr ein Konzert mit dem Bud Spenzer-Heart Chor statt. Margrit Jacobi

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