Wer kennt den fliegenden „Zorro“ und die Trauben-Eiche?

12.02.2014 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Der Grünspecht ist Vogel, die Trauben-Eiche Baum des Jahres 2014

Der Grünspecht ist Vogel des Jahres 2014. Zu erkennen ist er an seinem grünen Gefieder sowie an seiner schwarzen „Maske“, die vom Schnabel bis hinter das Auge reicht. Der Hinterkopf sowie der Nacken sind rot. Deshalb wird er im Volksmund auch „fliegender Zorro“ genannt. Der Grünspecht zählt zu den größten heimischen Spechten. Markant ist vor allem sein Reviergesang, ein sehr lautes „klü-klü-klü“. In Streuobstwiesen führ sich der Grünspecht besonders wohl. Aber auch Gärten und Parks mit altem Baumbestand bieten ideale Bedingungen für den Grünspecht. In Bayern leben derzeit zwischen 6500 und 11 000 Grünspechte. Der fast in ganz Bayern verbreitete Grünspecht ist auch in Rosenheim und der Region anzutreffen. Wichtig ist der Erhalt morscher und alter Bäume, die als Wohnraum und Brutstätte für den gefährdeten Vogel dienen. Um den Lebensraum des Grünspechts besser zu schützen, sollte konsequent auf den Einsatz von Pestiziden in Hausgärten und auf Grünflächen verzichtet werden. Das schützt auch die Hauptnahrung des Grünspechts, nämlich Ameisen und andere am Boden lebende Kleintiere.

Baum des Jahres 2014 ist die Trauben-Eiche. Ihren Namen erhielt die Eiche wegen ihrer traubenartig angeordneten Eicheln. Diese dienen vielen Tieren als Nahrungsmittel. Der sommergrüne Baum wird durchschnittlich 25 bis 30 Meter hoch. Die kräftigen und starken Wurzeln schützen den Baum bei Gewitter und Sturm. Zu erkennen ist die Trauben-Eiche an ihrer anfangs glatten, glänzenden Rinde, die im Alter eine dicke, rissige Borke bildet. Die Blätter haben eine tiefgrün glänzende Oberfläche. Genutzt wird das harte, zähe und dadurch gut zu verarbeitende Holz zum Beispiel im Wasserbau, für Schwellen, Pfähle sowie für Treppen und Fußböden. Der Baum hat eine Lebenserwartung von 800 bis 1000 Jahren. Oft wird die Trauben-Eiche mit der ähnlich aussehenden Stieleiche verwechselt. Zu unterscheiden sind die beiden Eichenarten unter anderem an den Früchten. Während die Früchte der Stieleiche in einem lang gestielten Becher „sitzen“, sind die Früchte der Traubeneiche ungestielt und sitzen direkt am Spross an. Weitere Infos gibt es am Rosenheimer Umwelttelefon unter der Telefonnummer 0 80 31/3 65 18 61.

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