Weg mit den Waffen

05.06.2018 • Aktuelles, Kurznachrichten

Straffreie Abgabe bis 30. Juni

Mit Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Waffengesetzes wurde den Bürgern auch die Möglichkeit eingeräumt, nicht rechtmäßig besessene Schusswaffen oder Munition straffrei abzugeben.
Das Amt für Sicherheit und Ordnung möchte daher nochmal auf die Möglichkeit hinweisen, Waffen oder Munition, die sich unerlaubterweise zu Hause befinden (zum Beispiel durch zufälligen Fund im Speicher) bei der Polizeidienststelle oder der jeweiligen Waffenbehörde unter vorheriger Terminvereinbarung abzugeben. Die Frist läuft noch bis zum 30. Juni. Gebühren fallen für die Abgabe nicht an. Die Waffen und die Munition werden an die Waffenverwertungsstelle des Bayerischen Landeskriminalamtes weitergeleitet.

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Weg mit den Waffen

30.01.2018 • Aktuelles, Kurznachrichten

Strengere Vorschriften bezüglich der Waffengesetze

Seit dem 6. Juli 2017 ist das Zweite Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes in Kraft getreten. Darin hat der Gesetzgeber den Bürgerinnen und Bürgern bis zum 1. Juli 2018 die Gelegenheit eingeräumt, Waffen oder Munition, die sie unerlaubterweise zu Hause haben (zum Beispiel durch zufällige Speicherfunde) bei der Polizeidienststelle oder der jeweiligen Waffenbehörde straffrei abzugeben.

Normalerweise stellt der unerlaubte Waffenbesitz eine Straftat nach dem Waffengesetz dar. Gebühren fallen für die Abgabe nicht an. Die Waffen und die Munition werden an die Waffenverwertungsstelle des Bayerischen Landeskriminalamtes weitergeleitet.

Hinweise der Waffenbehörden

Die Waffenbehörden von Stadt und Landkreis Rosenheim weisen darauf hin, dass das Unbrauchbarmachen einer unerlaubt besessenen Waffe oder unerlaubt besessener Munition oder die Abgabe an einen Berechtigten nicht mehr dazu führt die Strafverzichtsregelung in Anspruch nehmen zu können. Des Weiteren schraubt das Änderungsgesetz die Anforderungen an die Aufbewahrung für Schusswaffen und Munition nach oben. So sind diese künftig in speziellen Sicherheitsbehältnissen mit mindestens Widerstandsgrad „0“ aufzubewahren. Die neuen Anforderungen schreiben vor, dass die Behältnisse deutlich schwieriger aufzubrechen sein müssen. Für die bereits in Besitz befindlichen Behältnisse wurde jedoch eine faire Bestandschutzregelung im Gesetz verankert.

Für Rückfragen stehen die Waffenbehörden der Stadt und des Landkreises Rosenheim gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind unter www.rosenheim.de oder www.landkreis-rosenheim.de zu finden.

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