Inge Zuck bevorzugt bei ihren Porträts einen lockeren, expressiven Stil.

„Verborgenes entdecken“

13.02.2018 • Aktuelles, Kultur, Lk Rosenheim

Ausstellung dreier Künstlerinnen in Bad Aibling

Unter dem Motto ArtVielfalt stellen zwischen dem 16. und 25. Februar drei Künstlerinnen ihre aktuellen Werke im alten Feuerwehrgerätehaus in Bad Aibling aus. Der Titel der Ausstellung „Verborgenes entdecken“ weist auf die – durchaus unterschiedlichen – Sicht- und Arbeitsweisen der Malerinnen Ingeborg Benninghoven (Preisträgerin der Mitgliederausstellung 2017), Bernadette Möllmann und Inge Zuck hin.

Die Bad Aiblinger Künstlerin Ingeborg Benninghoven zeigt in der aktuellen Ausstellung abstrahierende bis abstrakte Bilder, die in den letzten Jahren entstanden sind. In diesen Werken setzt sie sich mit dem Material Kalk und Acryl auseinander. Sie integriert zudem Teer, Pastellkreide, Eisen und Naturmaterialien in ihre Arbeiten und schafft so ausdrucksstarke Bilder mit ganz eigenem Charme, die dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen lassen. Sogar einen Alien kann man entdecken.

Bernadette Möllmann lebt in Bruckmühl und hat sich vor mehr als 20 Jahren der Malerei verschrieben. War zunächst Aquarellmalerei in gegenständlicher Form ihr Thema, fand sie schnell zu ihrer eigentlichen Berufung, der abstrakten Acrylmalerei. Bernadette Möllmanns Bilder entwickeln sich durch vielschichtiges Arbeiten während des Schaffensprozesses. Die Malerin arbeitet mit flüssigen und festen Farben und ergänzt diese durch diverse Materialien wie alte Papiere, gerostete Metalle, Bitumen und Strukturmaterialien. Betrachtet man die Bilder genau, entdeckt man im Untergrund verborgene Spuren.
Inge Zucks Leidenschaft gilt der intuitiven Acrylmalerei. Sie lässt sich dabei von den Farben und den entstehenden Strukturen bis zum fertigen Bild leiten. Ihre Bilder zeichnen sich durch eine große Farbenpracht aus, die teilweise fast schon psychedelisch anmutet. Auch „Mixed Media“ zählt zu ihren Favoriten. Dabei kombiniert sie verschiedene Techniken und verwendet die unterschiedlichsten Materialien: Pasten, Gele, Schellack, Collagen mit Papier, Stoff, Spitze und Kunststoffnetzen, Schablonen und Stempel. Neu in ihrem Repertoire ist das sogenannte „Acrylic Pouring“, eine spezielle Gießtechnik, bei der unnachahmlich abstrakte Bilder entstehen.

Kunstfreunde sind herzlich zur Vernissage in die Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus Bad Aibling am 16. Februar um 19 Uhr eingeladen
Die Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag von 16 bis 18 Uhr.

 

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