Der Vorstand des neuen „Stifterkreises Zukunft“ von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, von links: Markus Götz, Spezialist Rechnungswesen, Thomas Zwerenz, Abteilungsleiter, Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Sparkassenstiftungen Zukunft, Alfons Maierthaler, Vorstandsvorsitzender. Foto: nu

„Stifter werden leicht gemacht“

28.02.2017 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Stifterkreis Zukunft“ von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling vorgestellt

Mit den beiden Sparkassenstiftungen Zukunft für Stadt und Landkreis Rosenheim wurde in den gut zehn Jahren seit der Gründung viel Gutes getan. Über 200 Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport konnten mit den Mitteln der Stiftungen unterstützt werden.

Nun stellten Alfons Maierthaler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, und Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft mit dem „Stifterkreis Zukunft“ eine neue Möglichkeit vor, wie auch Privatleute Teile ihres Vermögens im Rahmen einer Stiftung für die von ihnen gewünschten Zwecke geben können, ohne selbst mit den zahlreichen rechtlichen Hürden und dem großen verwalterischen Aufwand kämpfen zu müssen.

Der Stifterkreis Zukunft ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Es handelt sich um eine Dachstiftung, die zur Aufnahme von Stiftungsfonds errichtet wurde. Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling hat das Grundstockvermögen von 100 000 Euro gestiftet. Sie stellt auch die langfristige Besetzung der Stiftungsgremien und die professionelle Stiftungsverwaltung sicher. Ab einem Kapital von 25 000 Euro kann jeder unter dem Dach des Stifterkreises Zukunft selbst zum Stifter werden. Aus den Stiftungserträgen lassen sich eine Vielzahl an gemeinnützigen Zwecken und Einrichtungen in der Region, aber auch deutschlandweit fördern.

„Wir machen die Erfahrung, dass sich immer mehr Menschen Gedanken machen, wie sie ihr Lebenswerk sinnstiftend weitergeben können“, sagte Alfons Maierthaler. „Um der vermehrten Nachfrage von Interessierten nachzukommen, die sich stifterisch betätigen möchten, hat die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling die Errichtung des Stifterkreises Zukunft unterstützt. Mit dem Stiftungskreis Zukunft ist es denkbar einfach, sich selbst stifterisch zu betätigen“, so Maierthaler weiter, „denn er bietet viele Vorteile für Stifter“. Jeder Stifter legt ganz individuell seinen Stiftungszweck fest und gibt der Stiftung seinen Wunschnamen. Gleichzeitig wird er Teil einer Gemeinschaft, die der Wunsch nach sichtbarer Wohltätigkeit eint.

Im Vorstand des Stifterkreises Zukunft sind Alfons Meierthaler, Alexa Hubert, Thomas Zwerenz, Abteilungsleiter bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, und Markus Götz, Stiftungsmanager. Das Kuratorium wird besetzt von Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Karl Göpfert, Vorstandsmitglied Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, und Harald Kraus, Vorstandsmitglied Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Das Kuratorium überwacht den Vorstand und stellt sicher, dass die Wünsche der Stifter dauerhaft erfüllt werden.

Eine eigene, selbstständige und rechtsfähige Stiftung ins Leben zu rufen, ist mit hohem Verwaltungsaufwand, enormem Kapitaleinsatz und viel zeitlichem und persönlichem Aufwand verbunden. Der Stifterkreis Zukunft bietet Stiftungsinteressierten eine gute Lösung: „Er nimmt ihnen eine Vielzahl dieser Aufgaben ab“, sagt Alexa Hubert. Auch wenn die Motive, sich stifterisch zu engagieren, in der Regel sehr unterschiedlich sind. „Was Stiftungsinteressierte jedoch verbindet, ist der Wunsch, sich gemeinnützig zu engagieren und auf lange Sicht Gutes zu tun.“ Hier setze der Stifterkreis Zukunft an: Er bietet allen Interessierten die Möglichkeit, unter seinem Dach kostenfrei eine eigene Stiftung zu errichten. Grundsäzlich gilt: Das zugestiftete Vermögen bleibt dauerhaft erhalten. Jeder Zustifter legt seinen Stiftungszweck selbst individuell fest. Dabei können Stiftungszweck sowie der begünstigte Empfänger zu Lebzeiten des Stifters noch verändert werden. „Da das Vermögen gemeinsam angelegt wird, erhöhen sich die Erträge und damit auch die Fördermöglichkeiten“, so das Vorstandsmitglied. Aus den Erträgen wird Jahr für Jahr Gutes bewirkt. „Wem konkret die Förderung zugute kommt, entscheidet aber jeder Einzelne selbst“, so Hubert.

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