Stadt Rosenheim unter den TOP 3

28.07.2015 • Aktuelles, Nachrichten

IHK-Umfrage liefert erfreuliche Ergebnisse

Überdurchschnittlich gut: So lautet für die Stadt Rosenheim das Ergebnis einer Umfrage der IHK für München und Oberbayern zur Zufriedenheit der heimischen Wirtschaft mit ihrem Standort. Auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht) erreichte Rosenheim eine Durchschnittsnote von 1,9 und gehört damit nach der Landeshauptstadt München und der kreisfreien Stadt Ingolstadt (jeweils 1,7) gemeinsam mit den Landkreisen München und Pfaffenhofen an der Ilm zu den bestbewerteten drei Standorten in Oberbayern. Der Durchschnitt aller in Oberbayern untersuchten kreisfreien Städte und Landkreise lag bei 2,1. Die Region Südostoberbayern schnitt insgesamt mit 2,2 ab.
Von den 35 abgefragten Standortfaktoren in den Kategorien Infrastruktur, Kosten, Marktpotenzial, Netzwerke, Fachkräfte, Attraktivität des allgemeinen Umfeldes und Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung zeigten sich die Unternehmen in der Stadt Rosenheim vor allem mit der Energieversorgung durch die Stadtwerke Rosenheim (1,7), der ärztlichen Versorgung (1,8) und dem Schulangebot in der Stadt Rosenheim (1,9) zufrieden. 89 Prozent der ansässigen Unternehmen würden sich überdies erneut für den Standort Rosenheim entscheiden. „Dieses erfreulich positive Ergebnis beweist, dass die Stadt Rosenheim aus Sicht der IHK-Unternehmen gut unterwegs ist. Für eine kreisfreie, aber flächenmäßig so kleine Stadt ist das keineswegs selbstverständlich. Denn die mangelnde Verfügbarkeit von Gewerbeflächen treibt die Grundstückspreise und erschwert Unternehmenserweiterungen in der Stadt“, kom-mentierte Rosenheims Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl die Ergebnisse der Umfrage unter insgesamt fast 3100 oberbayerischen Unternehmen vom Frühjahr dieses Jahres.
Handlungsbedarf sahen die befragten Unternehmen in den Bereichen bürokratiearme Verwaltung, Verfügbarkeit von Wohnraum und Gewerbeflächen sowie den Grundstückspreisen. Bei rund 19 Prozent der Rosenheimer Befragten haben Standortmängel zu Wachstumsverzögerungen geführt. Neben langwierigen Baugenehmigungsverfahren wurde auch die Verkehrsinfrastruktur als wesentlicher Grund für Entwicklungshemmnisse genannt.

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