„Sommer in der Stadt“

30.06.2020 • Aktuelles, Kurznachrichten, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Rosenheim: Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Pandemiefolgen

Einstimmig haben die Rosenheimer Stadträtinnen und Stadträte in ihrer letzten Sitzung das Maßnahmenpaket „Sommer in der Stadt“ zur Bekämpfung der Pandemiefolgen in Gastronomie, Veranstaltungswesen und Kultur verabschiedet.

Die Kosten dafür betragen 300 000 Euro. Die Landesgartenschau Rosenheim 2010 GmbH wird 200 000 Euro aus ihrer Mittelverwendungsrücklage beisteuern. Der Stadtrat ermächtigte den Oberbürgermeister Andreas März, in der Gesellschafterversammlung dieser Spende zuzustimmen. 50 000 Euro steuert die Sparkasse als Sponsor dazu, weitere 50 000 Euro sind noch offen und sollen möglicherweise von Kulturstiftungen, die von der Stadt verwaltet werden, generiert werden.
Das Gesamtkonzept „Sommer in der Stadt“ wurde basierend auf den Ideen und Anregungen eines Expertenkreises aus Kreativwirtschaft und Politik unter der Federführung des Rosenheimer Kulturamtes entwickelt und soll ein starkes positives Signal für die Stadtgesellschaft sein. Die Hoffnungen, die sich damit verknüpfen: Die Konsumlaune der Bürgerinnen und Bürger soll gesteigert, der Umsatz des Einzelhandels gefördert und die Verweildauer in der Innenstadt erhöht werden. So könne Wirtschaft und Kultur in Stadt und Landkreis Rosenheim gestärkt werden und zudem die Stadt einen überegionalen Imagegewinn verbuchen.

Start des bunten Reigens an Veranstaltungen und Aktionen, der bis zum 6. September die Stadt beleben soll und sich selbstverständlich an alle gebotenen Hygiene- und Sicherheitsgebote halten wird, ist am 18. Juli.

Als Veranstalter fungiert die Landesgartenschau Rosenheim 2010 GmbH. Diese städtische Konzerntochter richtet auch das Rosenheimer Sommerfestival aus, das heuer coronabedingt allerdings ausfallen muss. Derzeit arbeiten Schaustellerverband, City-Management, Kulturforum und die Stadtverwaltung an einem Programm, das die Menschen wieder unbeschwert in der Innenstadt zusammenbringen und gleichzeitig Schausteller, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie den Einzelhandel unterstützen soll.

Im gesamten Zeitraum laufen die Projekte „Innenstadtbelebung“ mit verschiedenen kulturellen Aktionen im gesamten Stadtgebiet und „Stadtmöblierung“, bei der bis zu 500 Stühle und Sitzgelegenheiten installiert werden. Dazu kommen ab dem 7. August die Angebote des Schaustellerverbandes mit Fahrgeschäften und Gastronomie, bevor Ende August ein StreetArt-Festival geplant ist.

Oberbürgermeister Andreas März erhofft ebenso wie die Stadträte und Stadträtinnen einen nachhaltigen Impuls für die Stadtgesellschaft: „Ich sehe dieses Konzept als Ausrufezeichen für Rosenheim!“ ff

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