Das Quartett „fesch & resch“ hat sich der bayerischen Volksmusik verpflichtet.

Sommer-Serenade in Fischbach

16.06.2015 • Aktuelles, Kultur, Landkreis Rosenheim

Quartett ,,fesch & resch“ am Freitag, 26. Juni, in der „Alten Post“

Auf eine stimmungsvolle Sommer-Serenade können sich die Besucher im Innenhof der „Alten Post“ in Fischbach am Freitag, 26. Juni, um 19.30 Uhr freuen.

Das Quartett ,,fesch & resch“ hat sich der bayerischen Volksmusik verpflichtet. Doch die Auswahl der Stücke basiert nicht auf dem Dreiklang: Boarischer, Landler, Polka sondern auf dem Vielklang der Emotionen. Sie spielen liebevolle Stücke genauso wie böse Stücke – schnell und langsam. Deshalb gibt es nicht nur den Landler – sondern die Musette, nicht nur den Boarischen – sondern die Milonga – nicht Polka sondern Czardas. Durch die Vielfalt der Musik bleibt die Aufmerksamkeit beim Zuhörer immer auf höchstem Niveau. Vom Gründer des Ensembles, Hermann Huber, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass er maßgeblich an der Entwicklung der modernen Steirischen Ziach beteiligt war. Zoltan Laluska aus Ungarn ist wohl einer der einfühlsamsten Geiger. Als Konzertmeister in Gastein, Kammer- und Orchestermusiker mit maßloser Liebe zur Musik sucht er ständig nach diesem kleinen Moment in der Musik, der die Herzen berührt. Die Harfenistin Eva Fenninger ist eine vielseitige Volksmusikerin. Ihre Klangfarben bereichern das Quartett atemberaubend. Mit dem Kontrabassisten Ingo Nagel sind in der Gruppe wichtige Impulse entstanden – Tight wie im Rock, gefühlvoll wie Klassik!

Der Sulzberger Dreigsang aus Brannenburg pflegt das traditionelle Volkslied und wurde 2007 mit dem Kulturpreis der Hanns-Seidl-Stiftung und 2013 mit dem Euregio Inntal Preis ausgezeichnet. Für die drei Sängerinnen Maria Gasteiger, Elisabeth Reiter und Regina Feicht, die bereits seit Kindestagen in derselben Besetzung singen, ist die Volksmusik in Lied und Musik der Ausdruck alpenländischer Lebensfreude. Gerne machen sie auch „musikalische Ausflüge“ in andere Regionen und stellen dadurch ihre Vielfältigkeit unter Beweis.

Begleitet werden sie von der Harfenistin Susanne Dräxl-Sinhart aus Nußdorf, die auch einige Solostücke zu Gehör bringt.
Volksmusik also, wie sie nicht abwechslungsreicher und weltumspannender sein kann. Kaum zu glauben, in welch unterschiedliche Klangwelt man entführt wird – von Argentinien nach Tirol, von Ungarn nach Oberbayern.
Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Innenhof der „Alten Post“ statt, bei ungünstiger Witterung im anliegenden Gemeindesaal.

Der Kartenvorverkauf läuft bei der Gemeinde Flintsbach a. Inn, Telefonnummer 0 80 34/30 66-19 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr).

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