Pastoralreferent Alfred Schott, links, und Diakon Andreas Demmel zelebrierten den Gottesdienst gemeinsam.

Schweres mittragen

29.08.2017 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten

Wechsel bei der Klinikseelsorge in der RoMed Klinik Wasserburg

Eigentlich befand sich Andreas Demmel schon seit August 2016 im wohlverdienten Ruhestand. Aber er erklärte sich bereit seine Tätigkeit fortzusetzen bis ein neuer Krankenhausseelsorger feststeht. Das war zum 1. Juli der Fall und so wurde im Rahmen eines Gottesdienstes einerseits Abschied genommen und andererseits Alfred Schott als Nachfolger begrüßt.

Nach zehn Jahren Pfarrgemeindearbeit begann Andreas Demmel sein Amt im Krankenhaus am 1. Januar 1999. „Ich war damals froh und dankbar, diese Stelle ausfüllen zu dürfen“, so Demmel. „Mein Ziel war es, allen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, nicht nur den Patienten sondern auch deren Angehörigen sowie Mitarbeitern“. Viel Schönes hat er in dieser Zeit erlebt, aber er war auch zur Stelle, wenn es galt, Schweres mitzutragen sowie leidenden, ängstlichen und sich sorgenden Menschen ein offenes Ohr zu leihen und ihnen Trost zu spenden.

Der Nachfolger, Pastoralreferent und Diplomtheologe Alfred Schott war, vor seinem Amtsantritt in verschiedenen Pfarrgemeinden tätig, die letzten fünf Jahre in Rosenheim in der Pfarrei St. Michael. „Mit der Zeit ist in mir der Wunsch gereift, Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten und mit einem offenen Ohr zur Seite zu stehen; und gerade in einer Klinik werden Menschen mit den Fragen nach Sinn und Ziel des Lebens konfrontiert.“ erzählt Schott. Er freut sich sehr auf seine neuen Aufgaben in der Klinik und ist sich sicher, dass es viele interessante Gespräche geben wird mit Menschen unterschiedlicher Konfessionen.

Andreas Demmel wurde verabschiedet mit kleinen Anekdoten aus seiner Amtszeit, verbunden mit großem Lob und Dank für die geleistete Arbeit und den besten Wünschen für seine Zukunft.

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