Von Schutzengeln und vom Paradies

19.03.2019 • Aktuelles, Nachrichten

Mit der traditionellen Starkbierprobe für geladene Gäste eröffnete Auerbräu am letzten Freitag die Veranstaltungssaison 2019. Auch heuer las Peter Kirmair, in seiner Rolle als himmlischer Pförtner, der gut gelaunten regionalen Prominenz wieder die Leviten.
Mit auf der Bühne saßen übrigens auch vier Schutzengel mit schwarzen, gelben, orangen und grünen Flügeln und spielten Karten; unschwer zu erkennen als Beschützer der Parteien CSU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und der Freien Wähler. Die Frage, wo den der Engel mit den roten Flügeln sei, beantwortete Kirmair gleich zu Beginn seines amüsanten Vortrags: „Sie, der hod an Burnout seit letztem Herbst. Der hod de Flügel do lossn und is auf Kur ganga. “
In seiner Rede ließ Peter Kirmair in seiner unnachahmlichen Art das vergangene Jahr Revue passieren und nahm so manches Ereignis ironisch und mit beißenden Spott auf’s Korn, etwa die diesjährigen Schulschließungen wegen Schneefällen: „Und grod bei uns hod ma ja dann im Internet ned nochlesen müässn, wann de Schui ausfoit, sondern wann überhaupts vielleicht moi wieder oane is. Ja, ma muaßt scho Rücksicht nemma, wenn die Muttis mit ehnam SUV nimma aus da Garage naus woin, damits eahnane verzonga Schratzn in d’Schui transportieren kennan, bloß weil a kloans Schneewoikal om am Himme steht“.
Für die Lokalpolitik stellte Kirmair einen Stillstand fest. Im nächsten Jahr stünden Kommunalwahlen an und deshalb würden die Politiker, die wieder antreten wollen, versuchen, jeden Fehler zu vermeiden; diejenigen, die sich aus der Politik zurückziehen, denen sei eh alles „wurscht“.
Die „Derbleckten“ nahmen die Rede mit Humor, belohnt wurden sie ja mit dem süffigen Auerbräu-Bier und den deftigen Schmankerln aus der Starkbierküche. Denn so der himmlische Pförtner auf der Bühne mit einem Augenzwinkern: „Ja, bei uns gibt`s koa städtisches Taubenfütterungsverbot. Bei uns kriagn de Blindn und Tauben aus Politik und Verwaltung scho no wos.“
Noch bis zum Samstag, 30. März, kann man sich beim Starkbierfest in der Inntalhalle von den Auerbräu-Bierspezia-litäten und den köstlichen Gerichten und Brotzeiten verwöhnen lassen. Dazu gibt es täglich zünftige Musik:
Roland Hefter und die „Isarrider“ stehen für bayerische Lässigkeit und positive Energie und stehen am Mittwoch, 20. März, in klassischer Rock-‘n‘-Roll-Besetzung um 19.30 Uhr auf der Bühne.
Am Donnerstag, 21. März, spielen ab 18 Uhr „Die Karolinenfelder“ auf, am Freitag,
22. März, ist die bayrische Kultband „Topsis“ zu Gast in der Inntalhalle. Eine richtige Gaudi gibt es am Samstag ab 18 Uhr mit der Kapelle „14 Hoibe“, die mitreißende Musik für Alt und Jung spielt. Zum Frühschoppen mit der Aiblinger Bigband trifft man sich am Sonntag, 24. März, ab 10 Uhr, und mit „Bast Scho“ am Donnerstag, 28. März, um 18 Uhr geht es mit Oberkrainer-, Volks- und Schlagermusik gemütlich weiter. Am Freitag, 29. März, stehen um 18 Uhr nochmals „Die Karolinenfelder“ auf der Bühne . Und am Samstag, 30. März, spielen „D’Moosner“ ab 18 Uhr zum Abschied fetzig und rockig auf.

Reservierungen sind unter der Telefonnummer 0 80 31/ 3 13 95 möglich, ausführliche Informationen zum Programm gibt es unter www.inntalhalle.eu. Foto: Schlecker

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