Schülerwohnheim in Wasserburg wird für Quarantäne genutzt

19.03.2020 • Aktuelles

Um die Betten in den RoMed Kliniken für Corona-Patienten mit schwererem Krankheitsverlauf freizuhalten, wird ein Schülerwohnheim in Wasserburg ab sofort für Quarantänemaßnahmen genutzt. Untergebracht werden hier ausschließlich ausländische Bürger, die in Stadt oder Landkreis Rosenheim keinen Wohnsitz haben und darum nicht in den eigenen vier Wänden in häusliche Quarantäne gehen können. Aufgrund der Grenzschließungen ist es für sie nicht möglich, nach Hause zu kommen.

Die Personen, die im Schülerwohnheim untergebracht werden, sind bestätigte Corona-Fälle mit nur leichten Krankheitssymptomen, die keiner klinischen Behandlung bedürfen oder Verdachtsfälle, die noch auf das Testergebnis warten. Sie werden im Schülerwohnheim in Einzelzimmern untergebracht, mit Nahrungsmitteln und allen notwendigen Dingen des Lebens versorgt. Wie bei jeder anderen häuslichen Quarantäne dürfen die Personen das Gebäude nicht verlassen, untereinander keinen Kontakt haben und stehen unter ärztlicher Beobachtung. Eine Ansteckungsgefahr für die umliegenden Anlieger kann damit ausgeschlossen werden. Bestätigte Fälle bleiben bis zur Ansteckungsfreiheit nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts im Schülerwohnheim in häuslicher Quarantäne. Erst dann können sie die Heimreise antreten.

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