Schnelle, effektive und existentielle Hilfe

04.08.2020 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März zu Gast in der Wohnungslosenhilfe

In Deutschland besteht in den Ballungsräumen ein großer Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Für viele Menschen ist es schwierig bis unmöglich, eine Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt zur erhalten. Sind von Obdachlosigkeit betroffene Menschen einmal in einer der Gemeinden-Notunterkünfte aufgenommen, schwindet ihre Chance, wieder eine normale Wohnung zu finden.

Ziel der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Rosenheim ist, Obdachlosigkeit schon im Vorfeld zu verhindern , bereits obdachlos gewordene Bürgerinnen und Bürger in menschenwürdige Lebensumstände zu integrieren und sie bei der Gestaltung eines möglichst unabhängigen Lebens in den eigenen Räumlichkeiten zu unterstützen.

Diese Phänomene und die praktische Umsetzung vor Ort bei den Adressaten zu erleben führte Oberbürgermeister Andreas März in die Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werkes. Begleitet vom kommunalen Expertenteam inspizierte der Oberbürgermeister alle Angebote des differenzierten und wirksamen „Rosenheimer Modells“.

„Ich kann die Bedürfnisse der Menschen nur verstehen, wenn ich zu ihnen gehe, mir vor Ort ein Bild davon mache, wie unsere Bürgerinnen und Bürger versorgt werden und untergebracht sind“, so März. In ausführlichen Gesprächen mit den Betroffenen wurden hierbei Notlagen und Bedürfnisse ausgetauscht und erörtert. „Das von Stadt und Diakonie konzipierte Modell ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und genießt in Fachkreisen hohe Anerkennung“, berichtete Geschäftsleiter Klaus Voss anlässlich des Besuches. „Durch die vertrauensvolle und enge Abstimmung von Kommune und Wohlfahrt können wir trotz prekärer Wohnraumsituation, schnell und effizient existenzielle Hilfe anbieten“, so Voss weiter.

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