Saisonbedingte drei Prozent

06.02.2018 • Aktuelles, Kurznachrichten

Arbeitslosigkeit im Januar steigt leicht

„Die Arbeitslosenzahl ist – wie um diese Jahreszeit üblich – im Januar um 1440 auf 8990 Personen angestiegen. Viele Beschäftigte aus witterungsabhängigen Berufen haben schon vor Weihnachten eine Kündigung erhalten und sich dann bei uns arbeitslos gemeldet. Es macht sich jedoch bemerkbar, dass der Jahresstart nicht so schneereich und eisig war wie im Vorjahr, als die Arbeitslosenzahl im Januar mit 9 810 um 820 Betroffene höher lag“ sagt Dr. Nicole Cujai, die Leiterin der Rosenheimer Arbeitsagentur.

„Die Erwerbslosenquote erreicht erstmals seit März 2017 wieder die Drei-Prozent-Marke und liegt bei 3,0 Prozent (Vormonat: 2,6 Prozent). Sie ist damit jedoch deutlich niedriger als zum Jahresstart 2016 und 2017, als sie jeweils bei 3,4 Prozent lag.“

Niedrigere Quote

Für die Stadt Rosenheim errechnet sich eine Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent (Vormonat: 4,2; Januar 2017: 5,4 Prozent). Derzeit sind 1612 Bürger ohne Arbeit. Bei den SGB III-Kunden, die durch die Agentur für Arbeit in Rosenheim betreut werden, erhöhte sich die Arbeitslosenzahl um 185 auf 829. Für 783 arbeitslose SGB II-Kunden, elf weniger als im Dezember, ist das Jobcenter Rosenheim Stadt zuständig. Insgesamt betreut das Jobcenter 2435 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 1 872 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

Im Landkreis Rosenheim liegt die Arbeitslosenquote bei 2,8 Prozent (Vormonat: 2,3; Januar 2017: 3,0 Prozent). Die Zahl der Erwerbslosen insgesamt für den Landkreis liegt bei 3933. Hier sind 2603 Männer und Frauen bei der Hauptagentur in Rosenheim arbeitslos gemeldet, 650 mehr als im Vormonat. Das Jobcenter Landkreis Rosenheim kümmert sich um 1330 arbeitslose SGB II-Kunden, 32 mehr als im Dezember. Insgesamt betreut das Jobcenter 3542 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 2821 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

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