Runder Tisch vor Ort

18.05.2021 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Neuer Vorstand des SCHULEWIRTSCHAFT Netzwerks Rosenheim nimmt Arbeit auf

Ein runder Tisch für Bildung vor Ort, so lässt sich wohl die Intention des SCHULEWIRTSCHAFT Netzwerks Rosenheim am besten auf den Punkt bringen. Es ist eines von 97 derartigen Angeboten bayernweit, in denen sich insgesamt 5000 aktive ehrenamtliche Unternehmen, Personalverantwortliche, Schulleiter und Lehrkräfte engagieren.

Getragen wird das Netzwerk, das über 60 Jahre Erfahrung und Kompetenz bündelt, bundesweit von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH.
Im letzten Jahr formierte sich der Vorstand des Rosenheimer SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerkes neu: Als Vorsitzender der Wirtschaftsseite löste Thomas Fischer, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Rosenheim, Alfons Maierthaler, von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ab. Kerstin Haferkorn, Realschuldirektorin der Chiemsee-Realschule Prien ist neue Vorsitzende der Schulseite und folgt auf Wolfgang Forstner von der Johann-Rieder-Realschule Rosenheim. Auch Walter Bernth beendete seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Arbeitskreises ebenso wie Alfred Thunig. Neu im Vorstand sind auf der Wirtschaftsseite Angela Eder von Eder GmbH und Christina Morbitzer vom Autohaus Eder sowie als Geschäftsführer Tobias Nau von der Barmer in Rosenheim. SCHULEWIRTSCHAFT-Experte ist Rainer Munzert, stellvertretender Schulleiter der Otfried-Preußler-Mittelschule Stephanskirchen.
„Nachdem wir pandemiebedingt in den letzten Monaten noch nicht so richtig durchstarten konnten, sind wir für die nächste Zeit sehr optimistisch, viele gute Ideen und Impulse unserer Netzwerkmitglieder angehen und umsetzen zu können. Die Online-Mitgliederversammlung letzte Woche war sehr konstruktiv und wir sind fest entschlossen, die gute und erfolgreiche Arbeit unserer Vorgänger im Amt weiterzuführen!“, so der neue Geschäftsführer Tobias Nau.

Natürlich hätten die Corona-Pandemie und alle damit verbundenen Einschränkungen die Situation für junge Menschen auf Ausbildungsplatzsuche, aber auch für die Arbeitgeber erheblich erschwert. Tobias Nau hat selbst beruflich Erfahrungen mit Bewerbertrainings und Personalentwicklung und weiß genau, wovon er spricht: „Praktika sind für Schülerinnen und Schüler das Beste, um herauszufinden, ob ihnen ein Berufsfeld gefällt.

Dabei lernt man den betrieblichen Alltag kennen, die Herausforderungen einschätzen und gewinnt einfach schon einmal einen wichtigen Eindruck. Zudem können die jungen Menschen auch die Arbeitgeber überzeugen, von ihrer Persönlichkeit, ihrer Motivation und ihren Talenten und Fähigkeiten, was so manche nicht so gute Zeugnisnote wettmachen konnte. Ein unschätzbarer Vorteil für beide Seiten!“ Leider waren die Möglichkeiten in den letzten Monaten zu diesem „persönlichen Kennenlernen im Betrieb“ extrem eingeschränkt, Corona und die Hygienevorschriften machten unzähligen Praktika einen Strich durch die Rechnung. Doch mit steigenden Impfraten und sinkenden Infektionszahlen nehme auch wieder die Bereitschaft der Unternehmer zu, Praktikumsstellen anzubieten: „Das haben wir auch als Grundtenor unserer Mitgliederversammlung mitgenommen. Die Firmen freuen sich sehr über engagierte, motivierte und interessierte Bewerber!“ Der Rat von Tobias Nau deshalb an alle Schülerinnen und Schüler:

„Macht Euch schlau über Berufe, die Euch interessieren, fragt bei Betrieben, Arbeitsagentur, Handelskammer oder IHK nach! Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten.“

Das SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerk Rosenheim will auf jeden Fall weiterhin seinen Beitrag dazu leisten, dass alle Seiten dabei tatkräftig unterstützt werden: durch Praktika, die Organisation von Betriebsbesuchen mit Schulklassen aber auch die gute Vernetzung mit Schulleitern und Lehrkräften. Die Motivation der durch die Bank ehrenamtlichen Mitglieder des Netzwerkes ist klar. Tobias Nau: „Von diesem runden Tisch, der engen Kooperation von Schule und Wirtschaft profitieren alle: Die jungen Menschen, die ihren Traumberuf und damit eine gesicherte Lebensperspektive finden und die Unternehmen, deren Zukunft motivierte und kompetente Mitarbeiter sind.“

Übrigens: Beim Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT sind alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer, Schulen, Verbände und Einrichtungen willkommen und eingeladen, mitzuarbeiten. „Wir verstehen uns als lebendiges Netzwerk, das im regelmäßigen Austausch bleibt und mittels unterschiedlicher Kooperationsformen und Projekten junge Menschen in ihre berufliche Zukunft begleiten will“, so Tobias Nau. Wer mitarbeiten will, kann per E-Mail an tobias.nau@barmer.de den ersten Kontakt aufnehmen.  ff

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