Rosenheimer Weg

16.07.2014 • Aktuelles, Kurznachrichten

Pro Senioren Rosenheim e.V. informiert

Pro Senioren Rosenheim e.V. hat zu einem runden Tisch geladen, bei dem das neue Projekt „Rosenheimer Weg gegen Vergesslichkeit“ vorgestellt wurde.

Dieses Projekt greift von vielen verschiedenen Seiten den Umgang mit Demenz auf. Ziel ist es, Rosenheim zu einer demenzfreundlichen Kommune zu machen, wie es zum Beispiel München, Nürnberg, Ingolstadt oder auch Amberg, Weilheim und Wunsiedel schon sind.

So kamen die Teilnehmer zu dem runden Tisch auch aus den unterschiedlichsten Kreisen: Personen aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Kliniken, dem Ärztenetz, Krankenkassen, Schulen und den verschiedenen Altenhilfeträgern (Caritas, Diakonie, BRK) waren vertreten.

Nachdem die Mitglieder des Arbeitskreises „Infopfad Demenz“ das Konzept zu diesem Projekt vorgestellt hatten, schloss sich eine rege Diskussion der Teilnehmer an, bei der noch viele weitere Möglichkeiten aufgezeigt wurden, das gesetzte Ziel zu erreichen.

Neben einem weitgesteckten Rahmenprogramm mit Vorträgen (zum Beispiel am 19. November im Bildungswerk ein Vortrag), einer Kunstausstellung (Kunst trotz(t) Demenz von Januar bis Februar 2015) werden schwerpunktmäßig Schulungen angeboten, die die Mitarbeiter von Unternehmen (Banken, Apotheken, Einzelhandel und so weiter) befähigen sollen, mit demenzkranken Personen oder ihren Angehörigen richtig umgehen zu können.
Wichtig war den Arbeitskreismitgliedern vor allem die Nachhaltigkeit des Projekts und dem wurde von allen Teilnehmern zugestimmt.

Diese Nachhaltigkeit soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass man durch ein Logo visualisiert, wer an den Schulungen teilgenommen hat. Die Teilnehmer bekommen eine Urkunde, die Betriebe können das Logo sichtbar ausstellen oder aufhängen, so dass man es wie mit einem Weg durch Rosenheim verfolgen kann, wer sich alles beteiligt hat am Projekt.

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