Rosenheimer SPD verurteilt Attentate

27.01.2015 • Aktuelles, Kurznachrichten

Resolution des Unterbezirksvorstands

Die Rosenheimer SPD verurteilt in einer Resolution des Unterbezirksvorstandes das Attentat von Paris als einen üblen und zugleich feigen Angriff gegen die hart errungenen Werte einer demokratischen und freien Gesellschaft. Religiöse Emotionen, gar religiöser Fundamentalismus dürften niemals zu einer gesellschaftlichen Bedrohung ausarten. Der Anschlag auf die Redaktion der französischen Zeitung „Charlie Hebdo“ sei ein Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit, eine essentielle Voraussetzung für Freiheit und Demokratie. Diesem Attentat dürfe man weder mit Angst, noch durch Maßnahmen, die das gesellschaftliche Zusammenleben tangieren, gar einschränken, begegnen.

SPD Grundsatz: Freiheit des Andersdenkenden

Für die SPD Rosenheim gelte der Grundsatz der Freiheit des Andersdenkenden uneingeschränkt. Äußerst beunruhigend sei allerdings, dass rechte Bewegungen wie PEGIDA nach dem Anschlag von Paris an Zustimmung gewonnen hätten. Gerade Muslime seien mit dem Vorurteil, Sympathien für einen fundamentalistischen Islamismus zu haben, konfrontiert. Dies entspreche ebenso wenig wie es der Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit tut, den Grundsätzen einer freien und demokratischen Gesellschaft.

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