Römerausstellung wird neu gestaltet

08.11.2016 • Aktuelles, Kultur

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Städtisches Museum

Komplett neu gestaltet wird derzeit die Römerausstellung im Städtischen Museum Rosenheim. „Das neue Konzept ist zeitgemäß und auf das Wesentliche konzentriert“, erklärte Museumsleiter Walter Leicht bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Förderverein Städtisches Museum.
Das Endergebnis der Umbaumaßnahme lässt sich dank der Raum-Entwürfe in Miniaturausgabe schon gut erahnen. Überfüllte Schaukästen gehören der Vergangenheit an. Anhand sorgsam ausgewählter Exponate sollen die Besucher in Zukunft in einer ansprechenden Gestaltung die Römerzeit anschaulich nachvollziehen können. Die Wände wurden bereits in einem warmen Grünton gestrichen. Außerdem sorgt nun eine Deckenheizung für eine angenehme Temperatur in dem größten Ausstellungsraum des Städtischen Museums. „Bisher gab es nur einen, einzigen kleinen Heizkörper in diesem Raum. Der reichte bei weitem nicht aus“, erzählt Walter Leicht. Von der neuen Deckenheizung verspricht er sich neben einer deutlich höheren Heizleistung auch eine bessere Akustik.
Ermöglicht hat diese Neuanschaffung der Förderverein Städtisches Museum. 10 000 Euro, die eigentlich für den Druck von neuen Museumsführern verwendet werden sollte, wurde umgewidmet, um so die Deckenheizung finanzieren zu können. „Gut investiertes Geld“, meine dazu Vorsitzender Franz Weiland. Den Druck der neuen Museumsführer will der Förderverein so bald wie möglich nachholen.
Eigentlich solle die Neugestaltung der Römerausstellung bereits abgeschlossen sein, aufgrund eines zeitlichen Engpasses bei einer Baufirma verschiebt sich die Neueröffnung nun ins Frühjahr 2017.
Mit dem vergangenen Jahr zeigt sich Museumsleiter Walter Leicht dennoch zufrieden. An 271 Öffnungstagen wurden 7315 Besucher gezählt. Die Jahresplanzahl von 6000 Besuchern wurde damit deutlich übertroffen. Auch mit dem Interesse von Seiten der Schulen zeigte sich Leicht zufrieden. 46 Schulklassen wurden gezählt: „Damit haben wir die angestrebte Zahl von 50 Schulklassen annähernd erreicht.“
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung bekam Dietmar Dambach eine Urkunde überreicht, die ihn offiziell als Ehrenvorstand ausweist. Dambach war zwölf Jahre Vorsitzender. Im vergangenen Jahr gab er dieses Amt ab. Willi Preißler, der bisherige Zweite Vorsitzende, wurde zu seinem Nachfolger ernannt. Er konnte diesen Posten aber nur kurze Zeit ausfüllen. Vor vier Monaten starb er. Mit dem Verlesen eines jüdischen Gedichtes gedachten die Mitglieder des Fördervereins bei der Jahreshauptversammlung seiner. wu/Foto: Schlecker

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