Richtig reagieren

10.03.2020 • Aktuelles, Kurznachrichten

Suchtprobleme am Arbeitsplatz – Vortrag der Fachambulanz für Suchterkrankungen in Rosenheim am Mittwoch, 25. März

Am Mittwoch, 25. März, 10 bis 12 Uhr, ist die Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht Beatrix Lippert im Rahmen des Fach- und Erfahrungsaustauschs „fit4work“ für Personalverantwortliche und Arbeitnehmervertreter der Fachambulanz für Suchterkrankungen der Diakonie Rosenheim als Referentin geladen. Sie informiert über die rechtliche Vorgehensweise bei Suchtproblemen am Arbeitsplatz.

Das Suchtmittelkonsumverhalten in Deutschland spiegelt sich auch am Arbeitsplatz wider. In vielen Betrieben und Behörden arbeiten in allen Hierarchiestufen Menschen, die einen problematischen Umgang mit Suchtmitteln und speziell mit Alkohol haben.
Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) gelten fünf Prozent der Mitarbeitenden und zehn Prozent der Führungskräfte eines Betriebes als alkoholabhängig. Bis zu zehn Prozent weisen einen problematischen Umgang mit Alkohol auf. Vermehrte Fehlzeiten, sinkende Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, häufigere Fehler und Qualitätsmängel sowie eine erhöhte Unfallgefahr sind belastende Folgen für ein Unternehmen. 20 bis 25 Prozent aller Arbeitsunfälle stehen mit Alkohol in Verbindung.

Auf diese betrieblichen Herausforderungen zeigt die Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht Beatrix Lippert wie Fach- und Führungskräfte richtig reagieren und welche rechtlichen Schritte eingeleitet werden können beziehungsweise welche Rechte und Pflichten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber haben.

Interessierte Fach- und Führungskräfte, Personalverantwortliche, Schwerbehindertenbeauftragte, betriebliche Sozialarbeiter und ähnliche Berufsgruppen können sich bei der Fachambulanz der Diakonie Rosenheim für den am 25. März stattfindenden Fach- und Erfahrungsaustausch „fit4work“ anmelden:
Fachambulanz für Suchterkrankungen, Prävention – Beratung – Behandlung, diaLog, Kufsteiner Straße 55, 83022 Rosenheim, Telefon 0 80 31/35 62 80, Fax 0 80 31/ 3 56 28 16, E-Mail fachambulanz@sd-obb.de.

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