Werbung für die Ausstellung im kanadischen Victoria.

Auf die Reise geschickt

14.05.2019 • Aktuelles, Kultur, Lk Rosenheim

Tournee der Pharao-Ausstellung des Lokschuppen Rosenheim

Erfolgreiche Premiere für das Ausstellungszentrum Lokschuppens! Erstmals wurde mit „PHARAO“ eine Ausstellung auf Tournee geschickt. Start war 2018 im Royal BC Museum im kanadischen Victoria, derzeit ist die Ausstellung noch bis August im Cincinnati Museum Center in den USA zu sehen.
Nächste Station ist in zwei Jahren Salt Lake City. Weitere geplante Ausstellungsorte bis ins Jahr 2024 sind Denver, Charlotte, Los Angeles und Auckland. Die Vermittlung, den Transport und den schlüsselfertigen Auf- und Abbau der Ausstellung hat die Agentur MuseumsPartner übernommen. „Die Resonanz auf die Ausstellung im Royal BC Museum in Victoria war überwältigend“, berichtet Siegfried Brugger von MuseumsPartner. „340 000 Besucher haben ‚Egypt – The Time of Pharaohs‘ gesehen. Das machte das Museum sehr glücklich. Die Besucher waren begeistert. Es war die erfolgreichste Ausstellung in den letzten zehn Jahren im Royal BC Museum. Ich kenne persönlich einige Familien in Victoria, und die Ausstellung hat sich überall herumgesprochen.“ Auch die Presse habe sehr gut berichtet, so Brugger. In Cincinnati verlief der Auftakt ebenfalls verheißungsvoll. An den ersten beiden Tagen kamen 5 000 Besucher.
Für das Ausstellungszentrum Lokschuppen lohnt sich die Weitergabe an andere Museen. „Wir bekommen für das Konzept, die Ausstellungsarchitektur und die Inszenierungen eine Lizenzgebühr“, sagt der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Peter Miesbeck. „Das ist auch gut so, weil wir viel Geld in unsere Ausstellungen investieren und wir auf diese Weise eine nachhaltige Weiternutzung und einen Beitrag zur Deckung der Produktionskosten erreichen. Darüber hinaus erweitern wir unsere Kooperationen mit renommierten Museen.“

Für die Vermittlung nutzt MuseumsPartner vor allem große, internationale Museumsmessen. „Wir präsentieren die Ausstellung mit großen Bannern und Infomaterial an einem eigenen Stand“, erläutert Siegfried Brugger. Natürlich kann die Pharao-Ausstellung nicht jedes Mal 1:1 übernommen werden. „Wir müssen sie an die jeweiligen Räumlichkeiten und Wünsche der Museen anpassen. Aber das klappt sehr gut.“ Eine erstaunliche Parallele gibt es zwischen dem Ausstellungszentrum Lokschuppen und dem Museum Center in Cincinnati: Beide Häuser haben eine Eisenbahn-Geschichte. Der Lokschuppen war einst eine Lok-Remise, das Museum Center ein großer Bahnhof.

Nach der erfolgreichen Premiere mit „Pharao“ wird der Lokschuppen seine Strategie fortsetzen. Auch die nächste Ausstellung „Saurier – Giganten der Meere“ soll international auf Reise gehen. Sie wird voraussichtlich am 26. September nach Abschluss der Arbeiten im sanierten und erweiterten Lokschuppen die Pforten für die Besucher öffnen.

 

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