Der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck, Generalkonsul Miguel Guzman, Kurator Prof. Dr. Christian Feest, der Vorsitzende des Freundeskreises Lokschuppen Heinz-Werner Bley, der Zweite Bürgermeister Anton Heindl, VKR-Geschäftsführer Peter Lutz.

„Regenwald“ kommt 2015 in den Lokschuppen nach Rosenheim

14.10.2014 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Erste Einblicke am Stiftertag des Freundeskreises Lokschuppen

Er bedeckt nur sieben Prozent der Erdoberfläche, doch die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten weltweit haben dort ihre Heimat: der Regenwald gehört zu den faszinierendsten Ökosystemen der Erde. 2015 bringt der Lokschuppen den Regenwald nach Rosenheim. Denn „Regenwald“ ist der Titel der nächsten wissenschaftlich fundierten Erlebnisausstellung, in der führende Experten aus den Fachbereichen Ethnologie, Ökologie, Biologie, Zoologie, Botanik, Geologie, Forstwissenschaft, Fernerkundung, Klimatologie und Medizin erstmals ihre Erkenntnisse rund um den Regenwald interdisziplinär vernetzen. Einen exklusiven Vorabausblick auf die umfassende und ungewöhnliche Darstellungsweise der Ausstellung bekamen Sponsoren und Förderer des Ausstellungszentrums Lokschuppen beim Stiftertag.

Der koordinierende Kurator der „Regenwald“-Ausstellung, Prof. Dr. Christian Feest, präsentierte faszinierende Fakten und Fotos von Tieren und Pflanzen in den Regenwäldern. Dabei machte er deutlich, dass Regenwälder zwar geografisch weit entfernt sind, das Thema aber jeden in Stadt und Landkreis Rosenheim betrifft. „Wir alle sind entscheidend daran beteiligt, was im Regenwald passiert. Vom Gummi der Autoreifen, über Kosmetika und Benzin bis hin zum Holz der Stäbchen im asiatischen Restaurant – das alles ist Regenwald.“ In der Ausstellung bekommen die Besucher nächstes Jahr Einblicke in den Lebensraum Regenwald. So lernt man, dass die Pilze und Ameisen die „Hausmeister“ des Regenwaldes sind, und erfährt vieles über das Leben der Bevölkerungsgruppen in den Regenwäldern. Unter anderem im Kongo, in Amazonien, in Borneo oder Neu-Guinea. Die Ausstellung konfrontiert die Besucher auch mit dem Ausmaß der Zerstörung der Regenwälder, verursacht nicht zuletzt auch durch den Biosprit-Boom. Zu sehen ist der „Regenwald“ vom 20. März bis zum 29. November 2015.

Doch auch die laufende Ausstellung „INKA – Könige der Anden“ beschäftigte die Gäste an diesem Abend. Nach einer Führung durch das Reich der Sonnensöhne lud der Generalkonsul von Peru Miguel Guzman zum peruanischen Abendessen. Traditionell mit dem Kultgetränk Pisco Sour, dem marinierten Fischgericht „Ceviche“ und anderen südamerikanischen Köstlichkeiten.

Wie wichtig Förderer und Stifter für die Arbeit des Ausstellungszentrums Lokschuppen sind, erläuterte der Vorsitzende des Freundeskreises Lokschuppen Heinz-Werner Bleyl. Unter seiner Regie stieg die Mitgliederzahl des Freundeskreises auf derzeit 650 Mitglieder an. „Wir vernetzen Kultur, Bildung und Wirtschaft“, so Bleyl. „Nicht zuletzt mit 13 Firmen- und Premiummitgliedschaften können wir wichtige Projekte unterstützen.“ So finanzierte der Freundeskreis Lokschuppen 2014 den Druck des Begleitbuches und 100 Tourguide-Kopfhörer. Jetzt will Bleyl weitere Tourguides anschaffen und das Geld für eigene Audiogeräte aufbringen. „Ich habe noch ein ehrgeiziges Projekt: nach wie vor braucht der Lokschuppen eine eigene Tonanlage. Es wäre schön, wenn man das Ausstellungs-Erlebnis 2015 mit Geräuschen aus dem Regenwald vervollständigen könnte.“

Vergleichbar mit Hamburg und Berlin

Der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck stellte die bundesweite Bedeutung des Ausstellungszentrums heraus. „Wir können im Wettbewerb mit den Deichtorhallen in Hamburg oder dem Martin – Gropius-Bau in Berlin bestehen, obwohl die großen Häuser fast ausschließlich in Metropolen angesiedelt sind.“ Markenzeichen und die Stärke des Lokschuppens seien die inszenierten Erlebnisausstellungen. Da über 80 Prozent der Investitionen über Eintritte wieder refinanziert werden müssen, ist Miesbeck für jede Unterstützung von Sponsoren dankbar.

Der Zweite Bürgermeister der Stadt Rosenheim Anton Heindl sagte, Rosenheim sei stolz auf einen so aktiven Freundeskreis und den kulturellen Leuchtturm Lokschuppen. „Fast 99 Prozent aller Besucher sind begeistert, deshalb kommen inzwischen die meisten immer wieder.“

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