Für viele Patienten und Angehörige sicher ein Zeichen für Liebe und Geborgenheit im Glauben. Foto: hö

„Raum der Stille und Hoffnung“

03.01.2019 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

RoMed-Klinik erhält Marien-Statue von Christine Stadler

Im vierten Stock der RoMed-Klinik am Chiemsee finden Patienten und deren Besucher in einer Kapelle einen Raum der Stille, der Hoffnung und des feierlichen Zusammenkommens bei Gottesdiensten und Andachten. Möglich wurde diese Einrichtung, weil sich beim Neubau der Klinik der Förderverein Krankenhauskapelle RoMed Klinik Prien e. V. gründete und mit großem Erfolg Unterstützer, Mitglieder und Spender fand.

Vor einem Jahr übernahm Pfarrer Peter Bergmaier den Dienst des Krankenhaus-Seelsorgers. Bei seinem Dienstbeginn äußerte er die Bitte, dass in der Kapelle auch eine Darstellung der Heiligen Mutter Gottes Platz finden möge. Von dieser Bitte hörte Chefarzt Prof. Dr. med. Josef Stadler von der RoMed-Klinik. Der Neffe der bekannten Chiemgauer Bildhauerin und Keramikerin Christine Stadler (geboren 1922 in Eggstätt und verstorben im Jahr 2001) stellte einen Dialog mit der Erbengemeinschaft sowie mit der Gemeinde Eggstätt als Nachlassverwalterin der Künstlerin her. Nachdem die Zusage für die Spende einer Mutter-Gottes-Figur gegeben war, gab es weitere Gespräche mit dem Ordinariat und mit der Klinik-Leitung. Auch diese verliefen positiv, so dass mit Hilfe heimischer Firmen und Handwerker ein eigener Platz für die Statue geschaffen wurde. Bei einer ökumenischen Andacht mit Pfarrer Peter Bergmaier und mit Pfarrerin Christine Wackerbarth von der Evangelischen Christusgemeinde erhielt die Marien-Figur den kirchlichen Segen. Prof. Dr. med. Josef Stadler freute sich bei seinen erklärenden Ausführungen, dass es gelungen ist, ein so wertvolles Kunstwerk für die Kranken des Hauses zu sichern. Und Fördervereins-Vorsitzende Hildegard Waas sagte, dass mit der Figur der letzte Baustein der Kapelle gesetzt wurde und damit die Kapelle ihren innersten Kern gefunden hat.
Ein besonderer Dank galt allen beteiligten Firmen und Helfern, die mit Hand angelegt hatten bei der Ergänzungs-Gestaltung der Krankenhauskapelle.

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