Das Weltklasse-Ensemble „Il Giardino Armonico“ eröffnet das diesjährige Festival.

Mit Qualität voran!

12.06.2018 • Aktuelles, Kultur, Lk Rosenheim

Auch heuer wieder Hochkarätiges beim Aschauer Festivo

Ein gutes Festival erkennt man auch daran, ob führende Musiker oder Ensembles gerne wiederkommen. Für Festivo gilt genau das. Bei der Aschauer Kammermusik-Reihe fühlen sie sich zu Hause, denn: nichts lenkt hier von der Musik ab, kein Star-Rummel oder sonst irgendein Schnickschnack. Alljährlich im Hochsommer wird musiziert, in legerer Atmosphäre und singulärem Ambiente der Chiemgauer Voralpen. Deswegen kehren heuer „Il Giardino Armonico“ und dessen Leiter Giovanni Antonini zurück.

Zuletzt gastierte das Weltklasse-Ensemble für Originalklang 2014 bei Festivo, gemeinsam mit Isabelle Faust. In diesem Jahr eröffnen sie das Festival am 26. Juli, um in der Festhalle Hohenaschau mit der gefeierten Sopranistin Anna Prohaska einen spannenden Barock-Abend zu geben. Unter dem Motto „Serpent &
Fire“ präsentieren sie Werke von Henry Purcell, Christoph Graupner, Antonio Sartorio, Georg Friedrich Händel und Matthew Locke.
Auch der Hammerklavier-Exeget Zvi Meniker gastiert erneut bei Festivo und zwar am 29. Juli, um mit dem aufregenden Tenor Markus Schäfer sowie Festivo-Leiter Johannes Erkes (Viola) im schmucken Preysing-Saal von Schloss Hohenaschau eine „Schubertiade“ zu realisieren. Schäfer ist bekannt durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, René Jacobs, Philippe Herreweghe, Frans Brüggen oder Kirill Petrenko. Im stimmungsvollen Foyer von Schattdecor in Thansau bei Rohrdorf präsentiert sich am 28. Juli hingegen der noble Cellist Wen Sinn Yang.

Mit den einstigen Festivo-Zöglingen Thomas Reif (Violine) und Christoph Declara (Klavier) gestaltet der frühere Solist des BR-Symphonieorchesters unter anderem Beethovens „Geistertrio“. Im Foyer von Schattdecor gastiert zudem am 31. Juli die allseits geschätzte „Kammer-Pianistin“ Silke Avenhaus, um mit Ale-xander Janiczek (Violine) und Johannes Erkes (Viola) einen Musikreigen mit Robert Schumann, Béla Bartók und Igor Strawinsky zu interpretieren. Um Streichquintette mit Kontrabass dreht sich hingegen ein Abend im Preysingsaal am 2. August.
Hierzu ergründen Gordan Nikolic und Zen Hu (Violinen) sowie Johannes Erkes (Viola), Celine Flamen (Cello) und Anette Zahn (Kontrabass) Beiträge von Luigi Boccherini, Georges Onslow und Antonín Dvorak. Eine Fortführung erlebt überdies das legendäre Format „Oper im Taschenbuchformat“ am 4. August. Diesmal wird das Belcanto-Meisterwerk „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti auf eine Kammerfassung reduziert: wie immer kurz und bündig, flott und frech, mit geschärftem Blick auf die Partitur.

Beim kultigen „Almrausch“ geht es auch heuer wieder in die Schlossbergalm Hohen-aschau, wo sich der Musiker-Nachwuchs der Festivo Festival Strings am 8. August präsentiert. Beim großen Festivo-Finale am 12. August in der Festhalle Hohenaschau geben die Youngsters unter anderem die Serenade von Peter Tschaikowsky zum Besten: wie immer angeleitet von den Festivo-Profis. Bei Festivo wird die Musikkultur eben nicht einfach konserviert, sondern beharrlich weiterentwickelt. Routine? Fehlanzeige!

Karten und Informationen gibt es unter www.festivo.de.

Related Posts

Comments are closed.

« »