Projekt nach Passauer Modell gestartet

06.03.2018 • Aktuelles, Kurznachrichten

Wohnraumbörse der Stadt Rosenheim für anerkannte Asylbewerber

Die Stadt Rosenheim startet auf ihrer Homepage eine Wohnraumbörse für anerkannte Asylbewerber. Ziel ist es, die Wohnungssuchenden auf dem Weg zur eigenen Wohnung zu unterstützen.
Eine eigene Wohnung – für anerkannte Asylbewerber ein erster Schritt zur Selbstständigkeit. Die Suche nach Wohnraum gestaltet sich jedoch oft mühsam. Neben dem ohnehin schon angespannten Wohnungsmarkt gilt es teilweise sprachliche und kulturelle Hürden zu überwinden.

Der Bedarf an Wohnraum ist hoch. Zum 31. Dezember 2017 lebten 157 sogenannte Fehlbeleger in städtischen Asylbewerberunterkünften. Mit Erhalt der Anerkennung erlischt auch der Anspruch, in einer solchen Unterkunft zu leben. Um Obdachlosigkeit zu vermeiden, duldet man den Verbleib bis die Menschen eigenen Wohnraum finden.
Mit der Wohnraumbörse bietet die Stadt Rosenheim die Möglichkeit, Mietangebote einzureichen. Auf der Seite www.rosenheim.de unter dem Stichwort Wohnraumbörse finden Interessierte neben weiteren Informationen ein Formular in das die wichtigsten Daten eines Mietangebotes eingetragen werden. Dieses kann dann direkt per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg an das Sozialamt der Stadt Rosenheim gesandt werden.

Die Wohnungsangebote werden dann an Kooperationspartner der Wohlfahrts- verbände, der Bürgerstiftung sowie ehrenamtliche Helfer weitergeleitet, die anerkannte Asylbewerber im weiteren Verfahren begleiten und unterstützen.
Die Idee der Wohnraumbörse kommt aus dem Landkreis Passau und hat dort bereits großen Erfolg. Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

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