Auch in der Rosenheimer Fußgängerzone gab es eine Performance. Foto: Jacobi

Performance zur Eröffnung

09.04.2014 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Ausstellung „Wie wir sind ich“ in der Städtischen Galerie

Der bildende Künstler Samuel Rachl und die Performerin Angela Dauber arbeiten seit vielen Jahren unabhängig von ihren Einzelprojekten, als Duo in Installationsperformances und Aktionen im öffentlichen Raum zusammen.
Zur Eröffnung ihrer Ausstellung „Wie wir sind ich“ belebten sie die 9 Räume der Städtischen Galerie Rosenheim mit Performern, Autoren, Choreographinnen und Tänzerinnen, Wissenschaftlern, Gehern, einem bildenden Künstler und einer lebenden Mumie. Das Konstrukt einer großen Metalltreppe im 1. Raum wurde begangen, auf Hochstühlen im Gartensaal führte Ruth Geiersberger die verschiedensten Knotenknüpfungen vor, sprach oder sang dazu, neben ihr dozierte ein Astro-Physiker, in einem Leseraum mit orangefarbenen Kissen und spitzdächerigen Häuschen lud das Buch „München Bagdad“ von Angela Dauber in vielfacher Auflage ein, sich darin zu vertiefen. Von ihr stammt auch die Schilderwiese mit Für- und Bindewörtern. Ein Stelzengänger gab pantomimische Richtungsanweisungen, oder schwang bedrohlich sein Schwert. Eine zierliche japanische Tänzerin bewegte behände sich mit ihren Krücken drehend und springend durch alle Räume, kämpfte mit ihren Gehstöcken mit einer zweiten Tänzerin, suchte Anlehnung und berührte die Zuschauer sowohl äußerlich wie seelisch.

Im letzten Raum zwischen riesigen gebogenen Pergamentobjekten von Samuel Rachl stand völlig bewegungslos eine zur Mumie umwickelte Frau, die der Stelzengänger am Ende wie eine Statue abtransportierte. Wer die spannende Performance nicht erlebte, kann aber noch bis zum 23. April städtischen Galerie die skurrilen Bilder in Mischtechnik und farbigen Zeichnungen, sowie die interessanten Objekte und Installationen von Samuel Rachl und die Schilderwiese von Angela Dauber bewundern. Zwei Tage nach der Eröffnung in der Galerie bewegten sich am Samstag in der Rosenheimer Fußgängerzone weitere Performer durch die Passanten. Dabei waren orangefarbene Kissen für sie Ruhepolster, Schalldämpfer, Kopflast oder Kommunikationsmittel. 
    Margrit Jacobi

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