Andrej Strakhov (Mitte) war der glückliche Torschütze im entscheidenden Viertelfinalspiel gegen Dresden, ihm gelang in der Verlängerung der vielumjubelte 4:3-Siegtreffer, am Schluss kam sogar Trainer Franz Steer zum Abklatschen aufs Eis. Foto: Ruprecht

Packende Duelle auf heißem Eis

02.04.2014 • Nachrichten

Starbulls unter den letzten vier Teams im Meisterschaftskampf

Wenn die Bärte der Eishockeyspieler sprießen und die Temperaturen steigen, dann wird es heiß auf dem Eis. So auch bei den Starbulls Rosenheim, die im DEL2 Play-off Halbfinale gegen den amtierenden Meister, die Bietigheim Steelers, um den Einzug ins Finale kämpfen.

Der Bart wird abrasiert, wenn die Mannschaft ausgeschieden ist, ein ungeschriebenes Gesetz.

Möglichst lange soll er bei den Starbulls wachsen, noch sind sie unter den letzten vier Teams dabei, die erstmals den Meister in der neu strukturierten DEL2, die zweithöchste Spielklasse in Deutschland, ausspielen. Eine gute Ausgangsbasis hat die Mannschaft von Trainer Franz Steer in der Hauptrunde (54 Spiele) geschaffen, sie belegten unter zwölf Mannschaften den zweiten Platz, er gewährt im Halbfinale bei einem möglichen Entscheidungsspiel Heimvorteil. Je länger eine Serie hält, umso eher reißt sie, sagt Trainer Steer, aktuell bestätigt wurde seine These im Play-off Viertelfinale gegen die Dresdner Eislöwen. Unterlagen die Starbulls noch in allen vier Hauptrunden- und im ersten Play-off Heimspiel gegen die Ostdeutschen, so drehte die Mannschaft um Kapitän Stephan Gottwald die Best-of-Seven-Serie mit 4:1 Siegen und zog verdient ins Halbfinale ein.

Seit dem Aufstieg von der Oberliga im April 2010 schafften die Starbulls in der schnellsten Mannschaftssportart der Welt in der Saison 2010/11, damals hieß die Spielklasse Zweite Eishockeybundesliga, den Einzug in das Halbfinale, gegen Ravensburg war Schluss. Ein Jahr später mussten sie sich erst im Finale gegen den niederbayerischen Erzrivalen Landshut geschlagen geben, in der letzten Saison erreichten sie wieder das Halbfinale, der Gegner hieß Bietigheim Steelers. In denkbar knappen Spielen behielt der spätere Meister mit 4:3 Siegen die Oberhand, Bietigheim hatte den Bonus des Heimvorteils aus der Hauptrunde nutzen können.

Bisher ein Sieg und eine Niederlage

Nun stehen sich beide Kontrahenten wieder gegenüber, nur mit anderen Vorzeichen. Die Starbulls waren nach der Hauptrunde Zweiter, die Steelers denkbar knapp dahinter Dritter, die Hauptrundenspiele gingen alle an die Starbulls, eine Serie, die auch im ersten Play-off- Heimspiel am vergangenen Freitag hielt, in einem bis wenige Sekunden vor Schluss spannendem Match siegten die Gastgeber 5:3. Gerissen ist die Serie allerdings am Sonntag in Bietigheim, es setzte eine 2:5-Niederlage. Serien halten, Serien reißen, Play off ist im Eishockey etwas Besonderes, worauf Spieler, Verantwortliche und Fans auf den Höhepunkt der Saison hin fiebern. Starbulls gegen Bietigheim, enge Spiele, heiße Duelle, Serien reißen, Serien halten, alles ist für die Starbulls denkbar, selbst der Traum vom Finale, die Bärte sollen möglichst lange sprießen.

Vier Siege sind zum Einzug ins Finale nötig. Derzeit steht es 1:1. Die nächsten Spiele finden am Mittwoch, 2. April, um 19.30 Uhr zu Hause, am Freitag, 4. April, auswärts und am Sonntag, 6. April, um 18 Uhr zu Hause statt, falls erforderlich dann wieder am 8. April auswärts und am 11. April in Rosenheim. Franz Ruprecht

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