Blick in die Ausstellung. Foto: Claudia Sieberath

Noch bis Dienstag, 18. Februar

12.02.2014 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

„Blick dahinter – Häusliche Gewalt gegen Frauen“

Jede vierte Frau in Deutschland erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt von ihrem eigenen Partner. Die Form häuslicher Gewalt kann dabei sehr vielfältig sein. Von Beleidigung und Stalking bis hin zu sexueller Vergewaltigung und massiver Körperverletzung.

In der vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen initiierten Wanderausstellung „Blick dahinter – Häusliche Gewalt gegen Frauen“, wird auf großformatigen Bildwänden, authentische Situationsbeschreibungen und Hörstationen das Thema anhand beispielhafter Paarkonstellationen und Gewaltformen aufgezeigt.

Die Ausstellung entkräftet Vorurteile, nimmt Ängste und vermittelt wichtige Informationen. Vor allem zeigt sie Wege aus der Gewalt und welche Hilfsangebote Betroffenen in Rosenheim zur Verfügung stehen.
„Diese Ausstellung soll eine Aufforderung sein, einen Blick dahinter zu werfen, nämlich hinter die Kulissen unserer oft vermeintlich heilen Familienwelt (….) Eine Aufforderung, hinzuschauen und sich nicht wegzudrücken, wenn man Schreckliches beobachtet oder hört.“, so Bürgermeister Anton Heindl in seinen Grußworten anlässlich der Eröffnung der Ausstellung unter Beisein zahlreicher Kommunalpolitiker, Vertreter von Sozialverbänden und Hilfsorganisationen, Klinikum und Polizei.

Die Wanderausstellung „Blick dahinter häusliche Gewalt gegen Frauen ist bis zum 18. Februar täglich von 7 bis 19 Uhr in der Eingangshalle des RoMed Klinikums Rosenheim, Pettenkoferstraße 10, zu besichtigen.
Am Mittwoch, 12. Februar, um 18 Uhr findet zudem ein kostenloser Fachvortrag von Dipl. Sozialwissenschaftlerin Petra Häfele „Das Trauma der häuslichen Gewalt – Warum bleiben Frauen in Gewaltbeziehungen“ im Konferenzraum des RoMed Klinikums, Haus 5, 4. Obergeschoss statt. Sieberath

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