Neues Leben für alte Rechner

15.06.2020 • Aktuelles, Nachrichten

Ausgediente Computer der GRWS finden hoch erfreute Abnehmer

Die „GRWS-Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim mbH“ bewirtschaftet über 2000 eigene und fremde Wohnungen, betätigt sich gleichzeitig als Bauträger und in der Stadtentwicklung. Dabei werden von den Mitarbeitenden unter anderem jede Menge Computer benötigt.

Anfang 2020 lief die Unterstützung des Betriebssystems „Windows 7“ aus und eine Umrüstung der unterschiedlichen Rechner wäre unwirtschaftlich gewesen. Daher sollten bei der GRWS über 20 neue Rechner samt Bildschirmen, Tastaturen und Computermäusen angeschafft werden.
Zum Wegwerfen waren die alten Computer jedoch viel zu schade! Mit Hilfe der Kontakte zur „Freiwilligenagentur Rosenheim“ und zur „Sozialen Stadt Rosenheim“ wurden daher nach dem Ausbau der Festplatten schnell willige Abnehmer für alle alten Rechner gefunden.

Der „Stadtteilverein Happing e. V.“ freute sich beispielsweise über zwei All-in-one-Geräte für die ehrenamtliche Arbeit im Bürgerhaus. Peter Schmitz, Ehemann der Vereinsvorsitzenden, sorgte nach der Spende dafür, dass die Computer mit neuen Festplatten, einem aktuellen Betriebssystem und einem guten Back-up-Konzept versehen wurden und dem Verein somit für wenig Geld einsatzbereit zur Verfügung stehen.

 

Selbst der bisherige, noch ältere Rechner des Vereins fand einen Abnehmer: In der „Chill Mill“, dem Jugendzentrum des „Stadtjugendrings Rosenheim“ in Happing, zeigen die Jugendbetreuer Sebastian Poll und Fabian Behr den Jugendlichen, wie man einen ‚einfachen‘ Computer auf einen neueren Stand der Technik bringt oder kleine Defekte selbst behebt. Gemeinsam mit den Jugendlichen werden alte Rechner ‚wieder flott gemacht‘ und an Jugendliche verschenkt, die keinen eigenen Computer haben. Für diese und andere Computergruppen wanderten 18 Computer der GRWS zum „Stadtjugendring Rosenheim“, zwei weitere fanden im Rosenheimer Norden über das Bürgerhaus eine neue Heimat.
Durch gute Netzwerke und Kommunikation konnte hier viel Positives erreicht werden: Müll wurde vermieden, Rohstoffe blieben erhalten und die neuen Besitzer(innen) der alten Hardware können nun mit Computern arbeiten, die sie sich normalerweise nicht hätten leisten können!
Ein herzliches Dankeschön an die Bürgerhauskoordinatorin Brigitte Schmitz sowie an Andrea Dörries von der „Freiwilligenagentur Rosenheim“ – künftig „Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement“.

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