Neues Arbeitsprogramm für die IHK in Rosenheim

18.10.2016 • Aktuelles, Kurznachrichten

Wohnungsbau ankurbeln/Austausch zu Integration und Digitalisierung

Infrastruktur, Verkehr, Ausbildung und Integration, diese Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt der Arbeit des neuen IHK-Regionalausschusses Rosenheim. Dessen Vorsitzender Andreas Bensegger schaut zuversichtlich auf die kommenden fünf Jahre: „Mit drei neuen Mitgliedern haben wir frischen Wind in den Segeln und können für die Wirtschaft in Stadt und Landkreis wieder viel bewegen. Unsere Hauptaufgabe bleibt die Interessens-vertretung der Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.“

Erste Gesprächstermine beim Landrat, den Wirtschaftsförderern sowie anderen Mandatsträgern sind bereits vereinbart. Thema der Gespräche wird unter anderem die Mobilität sein. Mit der Wohnungspolitik will sich der Regionalausschuss zudem ein neues Thema besetzen. Bensegger erklärt die Haltung der IHK: „Wer im Landkreis oder Stadt Arbeit findet, muss hier wohnen können. Ansonsten wird es noch schwieriger, Fachkräfte zu finden oder zu halten. Wir wollen die Kommunen unterstützen, den Wohnungsbau wieder anzukurbeln. Möglichkeiten wie die Nachverdichtung bestehender Wohngebiete sollten beispielsweise stärker genutzt werden.“

Große Zustimmung findet im Regionalausschuss das neue digitale Gründerzentrum „Stellwerk 18“. „Der Digitalisierungsprozess ist für Unternehmen kein Selbstzweck – sondern eine essentielle Maßnahme, um sich fit für die Zukunft zu machen. Mit dem Gründerzentrum können spannende Synergieeffekte entstehen, wenn frische Ideen auf das Know-how und die Erfahrung unserer Mittelständler treffen“, ist der Unternehmer überzeugt. Außerdem wird die IHK-Geschäftsstelle Rosenheim eine Fachtagung zum Thema Digitalisierung veranstalten.

Großen Bedarf nach Austausch sehen die Unternehmen auch bei der Integration von Flüchtlingen. „Diese Aufgabe ist ein Marathon und kein Sprint. Es ist eine große Chance für unsere Gesellschaft, deshalb wollen wir einen engen Dialog mit den Jobcentern, Landratsamt und Helferkreis pflegen.“

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