Neuer Wegweiser zur Selbsthilfe

10.07.2018 • Aktuelles, Kurznachrichten

Rund 121 Selbsthilfegruppen in der Region stellen ihr Angebot vor

Ab sofort ist der aktualisierte Wegweiser zur Selbsthilfe 2018/2019 mit den Kontaktadressen der regionalen Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Rosenheim kostenfrei bei der Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim – SekoRo, Klepperstraße 18, in Rosenheim erhältlich. Zudem liegen Exemplare in vielen öffentlichen Einrichtungen, Kliniken und Wohlfahrtsverbänden aus.

Die handliche Broschüre hat in der neunten Auflage wieder ein ausführliches Stichwortverzeichnis, um Betroffenen, Angehörigen und Interessierten den Weg in eine passende Selbsthilfegruppe zu erleichtern. „Auch professionelle Helfer aus Gesundheits- und Sozialwesen können die Broschüre für ihre Arbeit nutzen“, so die Mitarbeiterinnen der SekoRo, Karin Woltmann und Olga Nickel.
Gegliedert in fünf Rubriken Abhängigkeit/Sucht, Behinderung, Gesundheit, Psychische Gesundheit sowie Soziales/ Sonstiges sind Selbsthilfegruppen zu 60 unterschiedlichen Themen zu finden.

Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim – SekoRo ist seit 2005 Kontakt-, Informations- und Koordinationsstelle für Selbsthilfe in Stadt und Landkreis Rosenheim. Träger ist das Diakonische Werk Rosenheim. Die Mitarbeiterinnen unterstützen zum Beispiel Gruppengründungen, organisieren Fortbildungen und Selbsthilfegruppen-Gesamttreffen, auch um die einzelnen Gruppen untereinander in Kontakt zu bringen. „Vernetzung ist eine wichtige Voraussetzung, um die Zusammenarbeit oder die Weiterentwicklung der einzelnen Gruppen zu unterstützen. So haben schon Gruppen gemeinsame Veranstaltungen organisiert und so voneinander profitiert“, sagt Karin Woltmann.

Kooperationen mit anderen selbsthilfeunterstützenden Einrichtungen ist für die SekoRo selbstverständlich, ebenso gehören auch öffentlichkeitswirksame Aktionen zum Angebot, um so den Selbsthilfegedanken in der Bevölkerung zu verbreiten.
„Der Wegweiser wurde durch die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern finanziert. Dafür wollen wir uns herzlich bedanken!“, so Olga Nickel. Die SekoRo erreicht man unter Telefon 0 80 31/2 35 11 45 oder im Internet unter www.sekoro.de.

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