Alte und neue Vorstände vereint: Jost Fischer, Wilhelm Graue, Marcus Thaller, Richard Diebald, Peter Dürr und Karl Aicher (von links nach rechts).

Neuer Starbulls-Vorstand gewählt

27.01.2015 • Aktuelles, Sport

Solide Arbeit fortsetzen, neue Ideen einbringen

Die Starbulls Rosenheim gehen in eine neue Zeitrechnung. 15 Jahre standen Wilhelm Graue und Richard Diebald sowie zwölf Jahre lang Karl Aicher an der Spitze der Starbulls Rosenheim. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung wurden jetzt Jost Fischer zum Ersten, Peter Dürr zum Zweiten und Marcus Thaller zum Dritten Vorstand gewählt – einstimmig.

Mit einer emotionalen Rede eröffnete der scheidende erste Vorstand Wilhelm Graue die außerordentliche Mitgliederversammlung. Er blickte auf 15 Jahre Vorstandsarbeit zurück, mit der Gründung des Vereins am 23. Mai 2000, dem Neubeginn für die erste Mannschaft in der Bezirksliga, die Schwierigkeiten mit den Verbänden und natürlich auch mit dem Aufstieg in die 2. Liga.

Der Verein sei mit dem Ziel gegründet worden, die Nachwuchsarbeit im Rosenheimer Eishockey nachhaltig zu sichern und Graue richtete sein Plädoyer dahingehend auch an die künftige Entwicklung in der Eisstadionfrage: „Sport ist nicht nur wichtig für das Ansehen, sondern Sport verbindet. Junge Leute brauchen Vorbilder. Das wäre aber ohne eine erste Mannschaft, die so hochklassig wie möglich spielt, nicht möglich.“
Dann stellten sich die zur Wahl stehenden Vorstände vor, die anschließende Abstimmung verlief harmonisch und zügig. Einstimmig wählten die 167 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder Jost Fischer, Peter Dürr und Marcus Thaller zur neuen Vereinsspitze.

Ein Mix aus allen Bereichen

Die Zusammensetzung des Vorstandes sei ganz bewußt so gewählt worden, erklärte Dürr. „Wir kommen aus der Wirtschaft (Fischer), dem Marketing (Thaller) und aus der Juristerei (Dürr). Die spezielle Aufgabenverteilung müssen wir noch genau absprechen, aber es ist ein freudiges Wahlergebnis und wir freuen uns, mit der Arbeit beginnen zu können.”

Thaller ist mit 25 Jahren der Jüngste in der neuen Führungsriege. „Da sehe ich aber kein Problem. Der Mix macht es aus. Wir gehen in dieselbe Richtung und haben die gleiche Denkweise. Man braucht nicht fünf Leute vom selben Schlag, dann würde sich nichts weiterentwickeln. Und so kann der Verein nach vorne gebracht werden.”
Dazu wurden sechs Schritte definiert. Zunächst soll der neue Vorstand nach innen und nach außen vorgestellt werden. Dann soll der status quo analysiert werden, um Erkenntnisse für das weitere Vorgehen zu erlangen. Das Budget für 2015/2016 will geplant werden und es soll ein transparenter Businessplan erstellt werden. Bestehende Partnerschaften sollen gefestigt und zusätzliche Sponsoren sollen gewonnen werden. Außerdem soll ein Imagekonzept zur Positionierung der Starbulls in der Region München-Salzburg entwickelt werden.

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