Im Mittelpunkt des Interesses: der fertig gestellte Anbau des Rosenheimer Landratsamts. Foto: Schlecker

Neue Heimat für Herausforderungen

08.05.2018 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Erweiterungsbau des Landratsamts Rosenheim feierlich eingeweiht

Ministerin Ilse Aigner, die Landkreisbürgerin ist, ließ es sich nicht nehmen und kam neben vielen Politikerinnen und Politikern zur Einweihung des Erweiterungsbaus des Landratsamtes nach Rosenheim.

Da nicht alle Musikkapellen des Landkreises auftreten könnten, so Landrat Wolfgang Berthaler, habe man sich entschlossen, die am weitest entfernten aus allen Himmelsrichtungen zu engagieren. Es waren dies die Blaskapellen aus Wasserburg, Bernau, Kiefersfelden und Vagen. Sie marschierten zur Eröffnungsfeier auf den Vorplatz und umrahmten musikalisch die Veranstaltung.

Etwas ganz Besonderes haben sich die Landkreisbürgermeister ausgedacht. Sie hatten unter Leitung von Bürgermeister Peter Kloo aus Kolbermoor unter anderem ein humorvolles Loblied auf Landrat Berthaler im Programm.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer sprach sich in seiner Rede für ein klares „Ja“ zu großen Verwaltungsgebäuden aus, denn die gewaltigen Herausforderungen würden immer mehr. Mitarbeiter, die aus Platzgründen ausgelagert wurden, fänden so wieder eine Heimat.

Für Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer war der Tag der Einweihungsfeier ein ganz besonderer. „Seit 1870 ist die Stadt Rosenheim kreisfrei – doch menschlich und politisch mit dem Landkreis verbunden“, so Bauer. Der sechsgeschossige Neubau bilde städtebaulich eine kraftvolle Betonung, die zeigt, dass Nachverdichtung effizient möglich ist.

Nach nur zwei Monaten waren alle Genehmigungsverfahren durch die Stadt abgeschlossen.
August Voit, Bürgermeister von Amerang, sprach in seiner Funktion als Vorsitzender des des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetags von der Mitfinanzierung des Baus durch die Landkreisgemeinden. „Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden exzellente Bedingungen geschaffen, um für die Bürger da zu sein.“ Er überbrachte Brot und Salz als Geschenk und wünschte viel Freude in dem neuen Gebäude. Die Personalratsvorsitzende Luise Bauer war überzeugt, dass Bürger und Beschäftigte von den neuen Büros profitieren werden.
Ministerin Ilse Aigner wies auf den Brunnen auf dem Vorplatz hin, der das Zusammen von Stadt und Landkreis widerspiegelt. Das Kunstwerk stammt von Toni Stegmayer aus Kiefersfelden. Als Aigner Kreisrätin wurde, so die Ministerin, hätte sie es sich nicht träumen lassen, dass sie als Ministerin zu solch einer Einweihungsfeier wieder zum Landratsamt kommt. In attraktiven Gebäuden arbeitet ein jeder lieber. Außerdem hob sie die Barrierefreiheit hervor.
Landrat Berthaler bedauerte in seinen Ausführungen, dass neues Personal schwer zu bekommen sei. So werde man in Zukunft noch mehr ausbilden. Im Jahr 2017 wurden 24 Nachwuchskräfte eingestellt, im digitalen Bereich gebe es einen großen Nachholbedarf.

Vom ersten Planungsgedanken bis zur Fertigstellung dauerte es drei nur Jahre. Für die 260 000 Einwohner des zweitgrößten Landkreises in Bayern sind 1016 Mitarbeiter im Amt beschäftigt. Davon ziehen 109 in den Neubau. Ein nächster Bauabschnitt ist bereits vorgesehen. Schulungs- und Besprechungsräume befinden sich in der obersten Etage. Außerdem wurde eine Tiefgarage für 42 Fahrzeuge geschaffen. Der Dank des Landrats galt allen, die am Bau beteiligt waren. Besonders erfreut zeigte er sich, dass die geplanten Kosten von 17,5 Millionen Euro unterschritten werden konnten.

Architekt Professor Jörg Aldinger übergab den Schlüssel an Landrat Berthaler. Aldinger sieht den Bau als selbstbewusst an. Die Würfelform passe gut zu dem bestehenden Gebäude. Es wurde so wertig gebaut, damit der Neubau auch Bestand habe und funktionelle und technische Ansprüche erfüllt.
Gespannt waren die Gäste nach der Ankündigung, dass der Landkreis zur Einweihungsfeier ein eigenes Lied bekommt. Während des Festaktes kam es zur Uraufführung. Die vier Musikkapellen spielten zum ersten Mal das Lied „Mein Rosenheimer Land“. Komponiert und dirigiert wurde es von Michaela Haindl von der Schonstetter Schlossmusik.

Dekanin Hanna Wirth und Pfarrar Sebastian Heindl erteilten den kirchlichen Segen. Die Gäste waren nach der Besichtigung vom Erweiterungsbau sehr angetan.  Goike

 

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