Wohing soll‘s denn gehen? Foto: Aerzbäck

Eine neue Drehscheibe

10.07.2018 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Neuer Busbahnhof in Rosenheim feierlich eingeweiht

Genau das richtige Wetter, um das Radl zu Hause zu lassen und mit dem Bus zu fahren, könnte man meinen anlässlich der Einweihung des neuen Rosenheimer Busbahnhofs in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof zwischen Südtiroler Platz und Eduard-Rüber-Straße. Es goss nämlich wie aus Kübeln. Froh war, wer von den zahlreichen Ehrengästen und Besuchern einen der überdachten Plätze bekam.

In Zukunft stellt der Busbahnhof eine wichtige Drehscheibe für den regionalen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) dar.
Bei der Gestaltung gab man sich größte Mühe, das Gebäude hell und freundlich wirken zu lassen. Ein ansprechendes und sicheres Umfeld ohne dunkle Hinterhöfe sei heute die Voraussetzung dafür, dass alle Bevölkerungsschichten den ÖPNV überzeugt und angstfrei nutzen, zeigte sich Staatssekretär Josef Zellmeier bei seine Rede vom Erscheinungsbild des neuen Busbahnhofs überzeugt. „Wir wollen in der Fläche die Anbindung an den öffentlichen Verkehr deutlich verbessern, indem wir die Neugründung und Erweiterung von Verkehrs- und Tarifverbünden fördern“, erklärte er. Ein weiterer Schritt, den ÖPNV attraktiver zu gestalten, sei die von Ministerpräsident Söder angekündigte Alpen-Buslinie und die Einrichtung von Radschnellwegen.

Für Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, wie sie bei der Eröffnung zufrieden feststellen konnte. „Ein Tor zur Stadt“ sei der Busbahnhof, und damit natürlich auch von städtebaulicher Bedeutung für das regionale Zentrum im Landkreis. Zahlreiche Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden und auch die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer waren unter den Gästen und unterstrichen die Bedeutung des Projekts für die Verbindung von Stadt und Landkreis.
Barrierefreiheit, modernes Fahrgastinformationssystem und ein ansprechendes Lichtkonzept waren laut Oberbürgermeisterin weitere wichtige Faktoren, die in der Planung zu berücksichtigen waren. Insgesamt 7,9 Millionen Euro betrugen die Kosten für den Busbahnhof, 2,8 Millionen Euro davon übernahm der Freistaat Bayern als Fördermaßnahme.

An zehn Haltestellen werden in Zukunft 16 Linien des regionalen Busverkehrs zusammentreffen. So ist der Busbahnhof die ideale Plattform zum Umstieg in weiterführende Linien, in den städtischen Busverkehr und natürlich in die Nah- und Fernzüge, die vom benachbarten Rosenheimer Bahnhof abgehen.
Eine ideale Fläche zur Gewinnung von umweltfreundlichem Strom stellte die große Dachfläche des Gebäudes dar. Sie wurde genutzt, um die Stromversorgung des Gebäudes mit einer großflächigen Solaranlage sicherzustellen.

Einen Verweis auf die zwischenmenschlichen Möglichkeiten solch eines Treffpunkts, an dem die unterschiedlichsten Menschen aus Stadt und Land zusammenkommen, gab bei der kirchlichen Segnung des neuen Busbahnhofs der evangelische Pfarrer Dr. Bernd Rother: „Beim Warten an der Bushaltestelle können sich interessante Gespräche mit anderen Menschen ergeben.“ Neben Dr. Rother übernahm es der katholische Prodekan Sebastian Heindl, Pfarrer der Stadtteilkirche am Zug, dem neuen Gebäude den kirchlichen Segen mit auf den Weg zu geben.

Die musikalische Umrahmung des Festakts wurde gekonnt umgesetzt von den Sambatrommlern der Musikschule Rosenheim und der Musikkapelle Rosenheim. An einem Infostand der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG) konnten sich die Besucher, die sich vom nassen Wetter nicht abschrecken ließen, über die zahlreichen Verbindungsmöglichkeiten informieren, während für das leibliche Wohl mit kleinen Imbissen und Getränken das Team von der Fahrradstation an Gleis 1 des Bahnhofs und etliche Stände aus Stadt und Landkreis sorgten.

Zwar sorgte das schlechte Wetter für einen feuchten Einstand des neuen Verkehrsknotenpunkts, jedoch überwog die Freude über ein gelungenes Projekt bei Weitem. Schließlich ist die Fortbewegung mit dem ÖPNV angesichts der angespannten Verkehrs- und Parksituation in Rosenheim ein zukunftsweisendes System, das dem Bürger durch gute Erreichbarkeit und den neuen zentralen Verbindungsreichtum wesentlich bequemer und angenehmer als bisher angeboten werden kann.

 

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