Naidoo vom Stadtrat abgelehnt?

04.07.2017 • Aktuelles, Kurznachrichten

Kein Kommentar der Stadt dazu

In einer öffentlichen Pressemitteilung fordert das Bündnis „Kein Hass auf Rosenheims Bühnen“ von der Stadt Rosenheim und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer Aufklärung bezüglich des Auftrittes von Xavier Naidoo und seiner Band „Söhne Mannheims“ beim Sommerfestival.

Es gebe das hartnäckige Gerücht, dass der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung im Jahr 2015 das Konzert des umstrittenden Künstlers abgelehnt habe. Johannes Müller, ein Sprecher des Bündnisses, erklärt dazu: „Falls das richtig ist, interessieren uns die weiteren Hintergründe. Da sich an den Fakten, dass Naidoo reichsbürgernahe, antisemitisch interpretierbare, demokratiefeindliche und gewaltaffine Inhalte verbreitet, nichts geändert hat, stellt sich uns die Frage, womit der Stadtrat unter Druck gesetzt wurde, damit er seine Meinung änderte und nun einem solchen Hassmusiker eine Bühne bieten will.“

Die Stadt Rosenheim wolle sich zu diesen Vorwürfen und den Inhalten der nichtöffentlichen Sitzung nicht äußern, so teilte Thomas Bugl, Leiter des Dezernates I für Grundsatzfragen, Personal, Organisation, Wirtschaftsförderung und Informationsverarbeitung auf Anfrage unserer Zeitung mit.

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