Künstlerin Ingrid Floss mit einem ihrer Werke. Foto: Margrit Jacobi

„Von der Nacht in den Morgen“

23.01.2018 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Ausstellung von Ingrid Floss im Kunstverein Rosenheim bis zum 18. Februar

Peter Weigel vom Vorstand des Kunstvereins Rosenheim konnte viele Besucher zur ersten Ausstellung im neuen Jahr begrüßen, die kamen, um die neuesten Bilder der Künstlerin Ingrid Floss zu sehen.
Unter dem Titel „Von der Nacht in den Morgen“ zeigt die Malerin zum Teil großformatige Werke, „die alle aus der Farbe entwickelt sind.“ Ausschließlich mit den Mitteln der Malerei: mit Farbe, Sicht und Raum entstanden spannungsvolle Farbflächen, deren einzelne Bestandteile intensiv miteinander kommunizieren. Jede Farbe steht für sich, steht auch zu den anderen, wirkt aufeinander ein, verstärkt sich und bildet ein stimmiges Ganzes. Je nach Tageslicht oder künstlicher Beleuchtung treten die Farben mit dem Licht, das sie diffus vibrieren oder leuchten lässt, in Kontakt.

Ingrid Floss gehört zu den jüngsten Vertreterinnen der „Farbfeldmalerei“. Sie vermeidet in ihren Arbeiten jedes Narrative und Gegenständliche. „Von der Nacht in den Morgen“ bezieht sich auf die Arbeitszeit der Künstlerin und vor allem auf den Schaffensprozess von innen nach außen, vom Dunklen ins Helle. Der konzentrierte Betrachter, der sich Zeit nimmt, wird die Farbe, das Licht und den Raum als Gesamtkunstwerk wahrnehmen, die Farbstimmungen und Farbspannungen fühlen.
Am Sonntag, 28. Januar, um 11 Uhr wird der Kunstkritiker und Publizist Wilhelm Christoph Warning zum Thema „Farbe und Emotionen“ in seinem Vortrag sprechen.

Die Ausstellung dauert bis zum 18. Februar. An diesem Tag wird um 16 Uhr bei der Finissage der Katalog zur Ausstellung vorgestellt.

Der Kunstverein Rosenheim hat immer Donnerstag, Freitag und Samstag von 14 bis 17.30 Uhr und Sonntag von 11 bis 17.30 Uhr geöffnet. Margrit Jacob

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Blick in die Ausstellung des Kunstvereins.

„Von der Nacht in den Morgen“

09.01.2018 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Kunstverein Rosenheim zeigt Arbeiten von Ingrid Floss

Unter dem Titel „Von der Nacht in den Morgen“ zeigt der Kunstverein Rosenheim in der Klepperstraße 19 vom 13. Januar bis 18. Februar neueste Arbeiten der Künstlerin Ingrid Floss. Die zum Teil großformatigen Werke sind alle „aus der Farbe entwickelt“. Ihre Malerei verbindet durch Farbe erzeugte räumliche Tiefe mit einer körperlich-sinnlichen Bildoberfläche.

Die Malerin vermeidet dabei alles Narrative und Gegen-ständliche, sie beschränkt ihre Arbeiten auf die Mittel der Malerei: Farbe, Licht und Raum. Ingrid Floss schreibt dazu: „Meine Bilder sind eine Symbiose aus dem Tänzerischen, Musikalischen und Visuellen. Freiheit und Improvisation sind mir wichtig. Und natürlich die Natur.“ Das Ergebnis sind spannungsvolle Farbflächen, deren einzelne Bestandteile intensiv miteinander kommunizieren, sich kommentieren, aufeinander einwirken, sich verstärken und ein stimmiges Ganzes bilden.

Der Titel: „Von der Nacht in den Morgen“ bezieht sich auf die Arbeitszeit der Künstlerin und vor allem auf den Schaffensprozess von innen nach außen vom Dunklen ins Helle: „Der Dialog, den ich mit mir selber führe, wird zu einem Dialog mit der Außenwelt. Beides gehört zusammen. Am Anfang eines Bildes frage ich nicht, was soll ich malen, sondern wer bin ich.“

Ingrid Floss (geb. 1970 in Köln) studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München, mit Abschluss als Meisterschülerin im Jahr 2003. Sie lebt und arbeitet in München. Ingrid Floss gehört zu den jüngeren Vertreterinnen der „Farbfeldmalerei“, sie nennt neben ihrem Lehrer Jerry Zeniuk u.a. Joan Mitchell, Willem de Kooning und Adolf Hölzel als wichtige Vorbilder. Ihre Arbeiten werden seit 2004 in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt. Sie unterrichtet als Dozentin an den Kunstakademien Bad Reichenhall und Kolbermoor sowie seit 2012 am Hubei Institute of Fine Arts in Wuhan, China.
Die Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag, Samstag von 14 bis 17.30 Uhr und Sonntag von 11 bis 17.30 Uhr.

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