Gerettet: Die Zukunft des Hallenbads am Nörreut. Foto: ps

„Wir müssen uns das leisten“

19.12.2017 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Haupt- und Finanzausschuss stimmt für Erhalt des Schwimmbades am Nörreut

Die Rosenheimer Schule und Vereine können aufatmen: Der Erhalt des Schul-Schwimmbades am Nörreut ist gesichert. Der Haupt- und Finanzausschuss des Rosenheimer Stadtrates hat sich auf Antrag der SPD mit dem Thema beschäftigt und es herrschte bei allen Fraktionen Einigkeit, die Sportstätte zu erhalten.

Die SPD-Fraktion hatte, wie sie in ihrem Antrag formulierte, aus der Elternschaft des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums erfahren, dass es wohl konkrete Überlegungen gab, das sanierungsbedürftige Lehrschwimmbecken zu schließen und es in einen Turnsaal umzubauen. Dagegen formierte sich bereits Widerstand aus den betroffenen Schulen und Vereinen.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer führte in der Sitzung aus, dass es erhebliche Auffälligkeiten in der Statik des Bades gebe, die dringend repariert werden müssten. „Rosenheim leistet sich drei Schulschwimmbäder“, hob sie hervor und gab zu: „Die voraussichtlichen Sanierungskosten von 1,5 bis zwei Millionen Euro sind eine erhebliche finanzielle Belastung.“
Deshalb hoffe man auf staatliche Fördermittel, die noch in diesem Jahr beantragt würden, und eine Übernahme von 90 Prozent der Kosten ermöglichen könnten. Der Sanierungszeitraum würde rund ein dreiviertel bis ein ganzes Jahr betragen, etwa Mitte des Jahres müsste dazu die Schwimmhalle gesperrt werden.
Der Fraktionsvorsitzende der CSU, Herbert Borrmann, betonte in der Aussprache ebenfalls die Bedeutung der Schwimmhalle: „Ihr Erhalt ist im Sinne aller und auch für die Rosenheimer Vereine extrem wichtig!“ Robert Multrus von den Freien Wählern/UP pflichtete bei: „Wir müssen uns das leisten!“

Wolfgang Forstner, Direktor der Johann-Rieder-Realschule, zeigt sich nach der Entscheidung im Ausschuss: „Die Schließung der Schwimmhalle wäre eine absolute Katastrophe gewesen. Unsere Sportlehrer berichten von einer erschreckend hohen Anzahl an Kindern, die nicht sicher schwimmen können. Der schulische Schwimmunterricht ist dringend nötig. Ein Ausweichen auf die beiden anderen Rosenheimer Lehrschwimmbecken in Westerndorf St.Peter und Aising, die übrigens beide ebenfalls voll ausgelastet sind, wäre wegen der langen Anfahrtswege völlig unpraktikabel im Schulall- tag.“ Franziska Finsterwalder

 

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