Von links: Klaus Stöttner, Ilse Aigner, Wolfgang Berthaler, Gabriele Bauer und Stefan Ludwig legen letzte Hand an den Grundstein.

Meilenstein gelegt

16.05.2017 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Grundstein für Stellwerk 18

Auch Regen und Wind konnten Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landesministerin Ilse Aigner, Landrat Wolfgang Berthaler, die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer sowie zahlreiche Rosenheimer Stadträte und die Vertreter der ausführende Baufirma, der städtischen GRWS und des Architekturbüros Labonte nicht abhalten von der Grundsteinlegung des Stellwerk 18.

Sauber vorbereitet waren die Reden der Honoratioren, doch sowohl die Bürgermeisterin als auch Ministerin Aigner hielten angesichts der miserablen Wetters nur sehr verkürzte Versionen. Die Dankbarkeit der nassen und durchfrorenen Zuhörer war ihnen gewiss.

Die Stadt Rosenheim mbH errichtet als Bauherr und als Grundeigentümer am „Bahnhof Nord“ das Projekt Stellwerk 18 mit einem modernen Bürogebäude. Seine Größe beträgt ungefähr 1900 Quadratmeter, mit einem Untergeschoss und fünf Obergeschossen. Konzeption und Ausstattung sind an innovative IT-nahe Firmen als Mieter gerichtet. Die ersten davon sind derzeit schon im Übergangsgebäude in der Rosenheimer Bahnhofstraße angesiedelt.

Ein ganzes Geschoss hat eine Mietfläche von etwa 840 Quadratmeter, die kleinste Einheit ist ein Viertel der Geschossebene also von ungefähr 210 Quadratmetern.

Das Gebäude wird barrierefrei errichtet, alle Räume sind mit Rampen und Aufzug erreichbar. Alle Fenster bekommen einen elektronisch betriebenen, außenliegenden Sonnenschutz. Wie Stefan Ludwig in seiner Rede hinwies, ist die Lösung bei der Heiz-und Belüftungtechnik eine Besonderheit. Durch Betonkernaktiverung in den Geschossdecken wird die Grundlast von Heizen und Kühlen im Gebäude geleistet. Zusätzlich dazu werden Heizkörper in den Büros für die Regulierung mit Kühlkasetten ausgerüstet. Außerdem lassen sich Fenster für zusätzliches Stoßlüften öffnen. Die Kosten für das Gesamtinvest betragen etwa 11,7 Millonen Euro. 2,8 Millonen Euro werden vom Freistat Bayern dazu gegeben. David Langer/nu

 

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