Ein vergnügtes Publikum fand „Märchenonkel“ Peter Kirmair in der vollen Inntalhalle vor. Fotos: Schlecker

Märchenstunde in der Inntalhalle

21.03.2017 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Rosenheimer Starkbierfest wortgewaltig eröffnet – Programm vom 23. bis 26. März

Mit herzlichen Worten eröffnete Auerbräu-Geschäftsführer Ferdinand Steinacher das Rosenheimer Starkbierfest, nicht ohne den Geburtstag des Rosenheimer Stadtpfarrers Andreas Zach zu erwähnen. „Freibier für alle, Herr Pfarrer“, war die erste humoristische Einlage des Nachmittags in der Rosenheimer Inntalhalle, bevor mit Peter Kirmair der Profi ans Werk, beziehungsweise ans Rednerpult durfte.

Als „Märchenonkel“ kommentierte Kirmair das Geschehen in und um Rosenheim. Unterstützung von äußerster Prominenz fand er dabei in US-Präsident Donald Trump, dargestellt von Robert Mayr. Er sprang bei passender Gelegenheit bei und erklärte in unnachahmlicher Weise, wie‘s geht. „Rosenheim first!“ war dann auch sein nicht ganz unvorhersehbares Credo. Und auch die Medien nahm er vorsichtshalber in seiner ganz eigenen Art gleich mal ins Visier: „You can‘t stop our campaign, Mr. Döser!“, schallte es dem Chef des Rosenheimer Medienhauses entgegen.

Die Themenvielfalt war ja auch groß genug, um ihm und Kirmair genügend Verbesserungsvorschläge in den Mund zu legen. Die „SchlaglochCity“ Rosenheim legte vor, Peter Kirmair verwandelte eiskalt. Vom „Placebo-Alex“ Dobrindt, der den Bürgern nun den Brennerzulauf häppchenweise schonend beibringen muss, bis zum Sommerfestival und dem umstrittenen Auftritt von Xavier Naidoo bot sich eine breite Palette. Auch Donald Trump konnte es nicht glauben: „Roland Kaiser at the Summerfestival!? Really??“ Als echte Herausforderung an die Toleranz der CSU im Rosenheimer Stadtrat schlug Kirmair einen Auftritt von Hans Söllner vor.

In Sachen Brennerzulauf kamen ebenso stichhaltige Argumente und Vorschläge: Warum die Stephanskirchner denn einerseits einen Bahnhof, andererseits aber keine Gleise wollten, verstand er nicht. Den Samerbergern hingegen legte er nahe, die Gleise doch nicht durch, sondern lieber über den Berg bauen zu lassen. Nach dem umjubelten Abgang des Duos Kirmair/Trump ging es dann zum kulinarisch-gemütlichen Teil des Nachmittags über, dem am Wochenende ein breit gefächert und gutbesuchtes Programm folgte.

Programm

Von Donnerstag, 23., bis Sonntag, 26. März, geht es weiter mit süffigem Starkbier, und Gutem aus der Festhallenküche in der Inntalhalle. Ein Prosit der Gemütlichkeit ist dabei immer ein gerne gehörter Anlass zum Anstoßen mit Freunden. Natürlich werden die AuerBräu-Spezialitäten bis zum Weißbierbock von den Bedienungen auch in den beliebten Halbe-Krügen serviert. Am Donnerstag geht’s weiter mit den „Simmisamma“, Freitag mit den „Karolinenfelder“, Samstag mit „D´Moosner“ und Sonntag mit der Aiblinger Bigband zum Frühschoppen.

Die „letzte“ Runde beginnt dann am Mittwoch, 29. März, mit Roland Hefter und seinen Isarridern, am Donnerstag spielen die Karolinenfelder auf, am Freitag, 31. März, heizen die Starkbiertitanen „Topsis“ ein und am Samstag, 1. April gibt es Ladypower mit den „Isartaler Hexen“ zum Abschluss. nu

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