„Made in Rosenheim“

03.12.2019 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Design und Werbung aus 100 Jahren in einer Ausstellung der Städtischen Galerie

Eine emotionale Zeitreise ist garantiert, wenn Produktdesign und Werbegrafik in der Ausstellung „Made in Rosenheim“ ihre Geschichten erzählen.

Neben bekannten Marken, wie Klepper, Kathrein, Gabor, Frucade und Prijon wird der Besucher auch viele Besonderheiten der Rosenheimer Designgeschichte erleben:

Denn wer weiß heute noch, dass Rosenheim auf der „kleinen Weltausstellung“ 1906 in Nürnberg ein eigenes Haus präsentierte, ein Automobil zu Beginn des Wirtschaftswunders Ende der 40er-Jahre serienmäßig in Rosenheim hergestellt wurde und unter drei Liter benötigte, der schwedische König Carl Gustav seine Traumfrau in ihrem Rosenheimer Dirndl auf der Olympiade in München kennenlernte und Anfang der 70er-Jahre die futuristischsten Büromöbel aus Rosenheim kamen und 2012 in einem Hollywood Blockbuster einen Auftritt hatten?

Beginnend 1900 bis in die 1990er-Jahre präsentiert die Ausstellung „Made in Rosenheim“ diese und weitere Produkte – entworfen und produziert von Rosenheimer Firmen und Designern!
Im Mittelpunkt steht dabei das Design von Produkten örtlicher Betriebe. Zugleich geht es in der Ausstellung um die „banale Kunst“ von Ladenschildern, Plakaten und Reklamen, die die Alltagskultur wesentlich geprägt haben. Entlang der zahlreichen Originale, darunter einige international renommierte Klassiker, lädt die Ausstellung zu einer ästhetischen Reise durch 100 Jahre „Made in Rosenheim“ – Design, Alltags- und Wirtschaftsgeschichte wird lebendig.

Bei der Ausstellung „Made in Rosenheim-Design & Werbung aus 100 Jahren“ wird auch der winzige Fend Flitzer vorgestellt. Erfunden und entwickelt von Fritz Fend, einem Rosenheimer Flugzeugbau-Ingenieur, Jahrgang 1920. Er hatte 1947 den Bau beantragt und genehmigt bekommen. Einen Einsitzer, der etwa vier PS leistete und bei einem Verbrauch von 2,5 Litern immerhin 65 km/h schnell fahren konnte. Die Ausstellung wird am 15. Dezember eröffnet und läuft bis 15. März 2020. Zu sehen in der städtischen Galerie Rosenheim, Max-Bram-Straße 2. Öffnungszeiten Dienstag
bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag, sowie am 26. Dezember von 13 bis 17 Uhr. Über Weihnachten, an Silvester, am Neujahrstag und am Faschingsdienstag bleibt die Galerie geschlossen.

Related Posts

Comments are closed.

« »