Das neue Wohnheim am Salzburger Weg. Foto: KJSW/rif

Liebevolle und kompetente Pflege rund um die Uhr

18.11.2014 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Einweihung des Wohnheims in Rosenheim mit zahlreichen Ehrengästen

Markus (Name geändert) strahlt übers ganze Gesicht: Er hat hier ein schönes, großes Zimmer für sich allein, genau wie seine acht Nachbarn in der Wohngruppe. Sie leben zusammen auf derselben Etage, können eine große, gemeinsame Wohnküche benutzen und sich über einen rundum laufenden Flur auf kurzen Wegen besuchen.

Alle Räume sind komplett barrierefrei. Auch engagierte Betreuer sind rund um die Uhr vor Ort. Wenn Markus aus dem Fenster schaut, dann sieht er die Alpenkette im Süden. Er kann auch auf die Terrasse oder in den Garten.
Hier ist immer etwas los, vor einer Woche aber besonders viel, denn das neue Gebäude in Trägerschaft des Katholischen Jugendsozialwerks München wurde in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste eingeweiht.

Der kontaktstarke Markus freute sich, dass Domkapitular Klaus-Peter Franzl mit einer kleinen Gruppe, zu der auch Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer gehörte, durchs Haus ging und Menschen sowie Räume segnete.
Solche Begegnungen blieben allerdings die Ausnahme, denn zu viele fremde Gesichter wollte man den Bewohnern nicht zumuten.

Insgesamt 34 Männer und Frauen leben im neu errichteten Wohnheim am Salzburger Weg. Alle sind geistig schwer behindert; viele davon auch körperlich oder psychisch.

Zum Konzept des Katholischen Jugendsozialwerks München für die Arbeit mit schwer mehrfach behinderten Menschen gehören auch Außenwohngruppen. Wie Einrichtungsleiter Günther Auer aber erklärt, erfordert die kontinuierliche Betreuung und Pflege im Alltag auch in Zeiten der Inklusion Heime, „um die Betreuung und Versorgung der Menschen rund um die Uhr zu sichern.“ Einige Heimbewohner besuchen die Förderstätten der Caritas-Wendelsteinwerkstätten.

Fünf Millionen Euro investiert

Diözesan-Caritasdirektor Hans Lindenberger war es nicht nur deshalb wichtig, selbst zur Einweihung zu kommen.
Über fünf Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. Nach den Worten Egon Forchhammers, geschäftsführender Vorstand des Katholischen Jugendsozialwerks München, hätte die Sanierung des alten Gebäudes entsprechend neuer Brandschutzbestimmungen bereits eine Million Euro gekostet. „Dann hätten wir aber immer noch ein altes Haus gehabt. Also haben wir gleich neu und modern gebaut.“ Die Mittel dafür stammen ausschließlich vom KJSW und der Erzdiözese München und Freising.

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