Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer

„Lebenswerte Heimat“

03.01.2019 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Rück- und Ausblicke der Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer

Nachdem in der letzten Ausgabe die persönlichen Gedanken des stellvertretenden Landrats Josef Huber zum vergangenen und neuen Jahr zu lesen waren, wendet sich nun Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer an die Leser:

„Liebe Rosenheimerinnen, liebe Rosenheimer,

die Weihnachtsfeiertage und der der Jahreswechsel liegen hinter uns. Diese Tage sind üblicherweise etwas weniger hektisch als speziell der vorweihnachtliche Trubel. Es ist die Zeit der Rück- und Ausblicke.

2018 war für Rosenheim ein gutes Jahr, ein Jahr der großen Infrastruktur-Projekte. Am sichtbarsten wird das auf dem Bahngelände Nord. Dort konnten wir heuer mit dem Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) das neue Mobilitäts-Herzstück unserer Stadt eröffnen. Der ROB verbindet die Region mit der Stadt. Besonders freut es mich, dass die Bayerische Staatsregierung unsere Anstrengungen für umfassende Barrierefreiheit mit der Auszeichnung „Bayern barrierefrei“ gewürdigt hat.
Im kommenden Jahr beginnen die Neugestaltung des Südtiroler Platzes und der Bau des Fahrradparkhauses. Ebenfalls auf dem Bahngelände Nord wurde das digitale Gründerzentrum „Stellwerk 18“ eröffnet. In Rekordzeit waren fast alle verfügbaren Büroflächen an digitale Start-Ups vermietet. Besondere Anstrengungen unternehmen wir für unsere Bildungs-Infrastruktur. In den Neubau von Kitas und Horten, in den Ausbau und die Modernisierung von Johann-Rieder-Realschule und Karolinengymnasium fließen allein 2019 über 72 Millionen Euro.

Auch wohnungsbaupolitisch sind wir in die Offensive gegangen. Im Norden unserer Stadt entstehen neue Quartiere. Die rund 100 Wohnungen und Reihenhäuser in „Mitterfeld West“ sind bereits bezogen, 200 Wohnungen folgen in der Lena-Christ-Straße. Weitere 250 bis 280 Wohneinheiten sollen auf der BayWa-Wiese entstehen. Das sind wichtige Schritte, um das Wohnungsangebot in Rosenheim zu erhöhen. Nur so können wir das Ungleichgewicht auf dem heimischen Wohnungsmarkt bekämpfen – dirigistische Eingriffe in die Preisbildung bringen uns dabei jedenfalls nicht weiter.

Auch die kulturelle Infrastruktur kommt in Rosenheim nicht zu kurz. 31 Millionen Euro fließen in die Sanierung und Erweiterung des Kultur- und Kongresszentrums sowie des Lokschuppens. Premiere feiert der neue Lokschuppen voraussichtlich ab Herbst 2019 mit der Ausstellung „Saurier – Giganten der Meere“.

Achter Bauabschnitt
Der achte Bauabschnitt wird das Gesicht des RoMed Klinikums entscheidend verändern. Mit dem Abbruch und dem Neubau des Hauses 2 entsteht der neue Haupteingang zur Ellmaierstraße und zum Parkhaus hin. In dem neuen Gebäude werden Intensivstation, Klinikkapelle und die Caféteria untergebracht. Die Fertigstellung des neuen Klinikgebäudes ist für Herbst 2020 geplant.

Entscheidender Abschnitt
Besonders können sich alle Rosenheimerinnen und Rosenheimer über den Auftakt der Bauarbeiten für die AicherPark- und Mangfallbrücke freuen. Endlich wird der für unsere Stadt entscheidende Abschnitt der B15-Westtangente angepackt.

Liebe Rosenheimerinnen und Rosenheimer, Sie sehen, wir schaffen gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft unserer Stadt. Dafür danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat und den vielen engagierten Menschen in unserer Stadt, die Tag für Tag dafür sorgen, dass uns Rosenheim lebenswerte Heimat bleibt.

Sie alle sind Beweis dafür, dass die Zukunft kein Schicksal ist, das man fatalistisch über sich ergehen lassen muss. An uns selbst liegt es, die Rahmenbedingungen zu gestalten, unter denen wir künftig leben wollen.

Zukunft in unserer Hand
Wir haben die Zukunft in der Hand – wenn wir nicht nur nach der Verantwortung anderer schauen, sondern unsere eigene Verantwortung erkennen und unsere Handlungsmöglichkeiten gezielt und bewusst wahrnehmen. Die vielen Menschen in unserer Stadt, die neben der Verantwortung für sich selbst in unzähligen ehrenamtlichen Aufgaben noch Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen zeigen uns Tag für Tag, dass unsere Rosenheimer Stadtgesellschaft intakt ist. Sie setzen mit ihrem Engagement einen beispielgebenden Kontrapunkt gegen das Gerede von der kalten unsolidarischen Ich-Gesellschaft. Dafür verdienen unsere Ehrenamtlichen Dank und Respekt.

Ich hoffe, viele von Ihnen können noch ein paar erholsame Urlaubstage genießen und wünsche Ihnen allen, Ihren Familien und Freunden für das neue Jahr 2019 viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit.“
Gabriele Bauer

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