„Ladenöffnungszeiten sollen bleiben“

12.12.2017 • Aktuelles, Kurznachrichten

Diskussion beim Gewerbeverband

Aus aktuellem Anlass diskutierte der Gewerbeverband Rosenheim in einer außerordentlichen Sitzung die Problematik der Ladenöffnungszeiten an Heilig Abend sowie an Sonntagen generell. Bei einer Umfrage unter den 145 Mitgliedern des Gewerbeverbands sprachen sich 75 gegen eine Ladenöffnung an Sonntagen aus. Lediglich drei Mitglieder könnten sich eine Öffnung an Heilig Abend vorstellen.
„Ich würde es begrüßen, wenn an Heilig Abend alle Geschäfte geschlossen bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich in Ruhe und mit Freude, ohne Einkaufsstress auf das Fest des Jahres, auf das Fest der Besinnung, auf das Fest mit der Familie vorbereiten“, so Gewerbeverbandsvorsitzender Anton Heindl.
Einigkeit herrscht bei den Rosenheimer Gewerbetreibenden darüber, die Ladenöffnungszeiten in Bayern so zu belassen wie bisher, aber auch die Möglichkeiten zu nutzen, die das Bundesladenschlussgesetz gewährt. Die vier verkaufsoffenen Sonntage im Jahr mit Öffnungszeiten von 12 bis 17 Uhr sollen bleiben, jedoch nicht an einem der vier Adventssonntage stattfinden.

Vorsitzender Heindl ist dafür, den Sonntag als Tag der Familie zu erhalten. „Der Sonntag soll ein Tag zum Erholen und Entspannen, ein Tag zum Genießen sein, sei es beim Sport, beim Berggehen, Radeln oder beim Kirchgang“, so der Metzgermeister und ehemalige Geschäftsmann.
Den Ladenschluss von 20 Uhr an Wochentagen sieht Heindl als ausreichend an. „Sollte dieser wochentags aufgeweitet werden, läuft die Gesellschaft Gefahr, dass unter anderem Vereins- und Kulturveranstaltungen immer mehr in den Hintergrund geraten“, so die Befürchtung des Gewerbeverbandsvorsitzenden.

In diesem Sinne wünscht der Gewerbeverband Rosenheim eine wirklich „stade“ Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.

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