Freuen sich über einen barrierefreien Busbahnhof, von links: Brigitte Lindmeier, Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund; Peter Hartwig, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter; Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin; Christine Mayer, Behindertenbeauftragte Stadt Rosenheim; Hans-Joachim Stein, Amtsleiter Tiefbauamt; Reiner Meisel, Gehörlosenverband Rosenheim; Helmut Cybulska, Baudezernent. Foto: Trux

Kurze Wege für problemlose Anschlüsse

18.12.2018 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Regionaler Omnibusbahnhof erhält Auszeichnung

Die Bayerische Staatsregierung hat der Stadt Rosenheim das Signet „Bayern barrierefrei“ für den Neubau des neuen Regionalen Omnibusbahnhofs (ROB) verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Staatsregierung die Bemühungen der Stadt, allen Menschen, ob Alt, ob Jung, ob Menschen mit oder ohne Einschränkungen die Nutzung der neuen Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof zu ermöglichen.

Mittels gut sicht- und greifbarer Leitelemente ist die Wegeführung für Fußgänger einfach gehalten und klar strukturiert. Die Übergänge zur Mittelinsel auf der Luitpoldstraße und entlang der Luitpoldstraße sind barrierefrei ausgebildet um von allen genutzt werden zu können. An den einzelnen Bushaltestellen gibt es Wartebereiche mit Sitzgelegenheiten, die auch nachts gut ausgeleuchtet sind. Die Bushaltestellen wurden mit einem hohen Einstieg gebaut, sodass die Busse nah anfahren und die Passagiere leicht einsteigen können.

Ein dynamisches Fahrgastinformationssystem zeigt mögliche Änderungen oder Verspätungen auf Monitoren an. Zusätzlich ist auf großen Übersichtsanzeigern zu sehen, von welchen Bussteigen die Abfahrten der kommenden zwei Stunden abgehen. Dank seitlich angebrachter großer Nummern sind die jeweiligen Haltestellen leicht zu finden. Blinde und sehbehinderte Menschen können sich an allen Monitoren die Informationen per Knopfdruck vorlesen lassen.
Der ROB wurde im Juli 2018 eingeweiht. Er ist das Mobilitäts-Herzstück der Entwicklung am Bahnhofsgelände Nord und verbindet den Landkreis mit der Stadt. Hier treffen insgesamt 16 Linien des Regionalverkehrs aus dem Landkreis ein. Kurze Wege sorgen für problemlose Anschlüsse an die Buslinien des Stadtverkehrs oder auf die Schiene.

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