Kleine Weltretterin

12.02.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

Unsere Mitarbeiterin Nathalie Stenger meint: „Greta Thunberg – Ein Vorbild für alle“

Wenn man die Kommentare unter den Socialmedia-Beiträgen der jungen Greta Thunberg liest, muss man sich doch ab und an die Stirn fassen. Wie können manche Menschen immer noch glauben, dass der Klimawandel nicht real ist?

Aber es gibt eine gute Nachricht: Die meisten Meldungen unter ihren Posts sind voller Zustimmung, Bewunderung und Ehrfurcht. Und das völlig zurecht: Die gerade einmal 16-jährige Schwedin ist der Öffentlichkeit gnadenlos ausgesetzt und sie lässt sich in ihrem Vorhaben trotzdem nicht beirren. Sie will die Welt verändern. Oder zumindest dafür sorgen, dass andere Leute, die dazu fähig sind, es tun.

Ob sie ihre Reden jetzt ganz alleine oder mit Hilfe ihres Vaters verfasst, spielt doch eigentlich keine Rolle. Ob sie für ihr Auftreten Geld bekommt oder nicht; ob ihre Eltern mit ihrem Erfolg ein Buch besser verkaufen können. Das tut doch nichts zur Sache. Tatsache ist, sie macht etwas. Sie redet nicht nur und produziert heiße Luft, sondern steht für ihre Ideale ein. Wöchentlich geht sie auf die Straße in Schweden, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Dafür verpasst sie jeden Freitag den Unterricht. Und gerade das wird häufig kritisiert. Doch wozu in die Schule gehen und in Bildung investieren, wenn uns doch sowieso nur noch eine verpestete Welt und verschmutzte Meere bleiben? Wozu bereiten wir uns auf das Berufsleben vor und lernen, wenn die einzige Perspektive in der Zukunft eine menschenunwürdige ist?

Sie hat es begriffen. Wir alle müssen unser Konsumverhalten ändern. Die CO2-Emissionen müssen verringert werden, damit die Erderwärmung, wie auf dem Pariser Klimagipfel festgelegt, auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann. Nachrichten über die steigende Anzahl an Naturkatastrophen aus aller Welt bestätigen das.

Verhalten ändern
Was besonders schlimm ist, dass Greta aufgrund ihres Asperger-Syndroms angefeindet wird. Als ob sie irgendetwas für diese Form von Autismus könnte. Sie selbst schreibt auf Facebook, dass diese Diagnose für sie ein Geschenk sei. Nur deshalb hätte sie sich dazu entschlossen, sich Ende des Sommers letzten Jahres alleine vor den schwedischen Reichstag zu setzen. Der Beginn einer Bewegung, die wirklich etwas Großartiges bewirken könnte. Eine Zukunft für uns.  Nathalie Stenger

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